Lebensmittel

Unser Einsatz für faire Lebensmittel

Die meisten Lebensmittel, die wir im Supermarkt kaufen, enthalten „geschmacklose Zutaten“: Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung. Geschmacklos, weil wir sie auf den ersten Blick nicht erkennen und sie uns, auf den zweiten Blick, die Ungerechtigkeit des globalen Lebensmittelsystems vor Augen führen.

Das Lebensmittelsystem muss reformiert werden

Foto: Franki Chamaki / Unsplash

Auf dem Weg auf unsere Teller hinterlassen viele Lebensmittel eine Schneise der Verwüstung: Arbeiter*innen werden ausgebeutet, Landbesitzer*innen vertrieben, Wälder gerodet und Böden unfruchtbar durch industriellen Monokulturanbau und Pestizideinsatz. Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung stecken so in nahezu jedem Supermarkt-Produkt. Möglich machen das intransparente globale Lieferketten, mangelnde Unternehmensverantwortung und fehlende Gesetze. Das führt zur ungerechten Verteilung der Wertschöpfung, von der vor allem globale Lebensmittelkonzerne und Supermarktketten profitieren.

EU-Kampagne „Our Food. Our Future“


Als Teil der europaweiten Kampagne “Our Food. Our Future” setzen wir uns für den nachhaltigen Wandel des Ernährungssystems und faire Agrarlieferketten ein, um globale Probleme wie Umweltzerstörung, Flucht und Vertreibung zu bekämpfen. Gemeinsam mit 15 anderen Organisationen fordern wir Gesetze und Regeln von der Politik, die Unternehmen für ihr Handeln entlang ihrer Wertschöpfungsketten zur Verantwortung ziehen!

Hier geht es zur internationale Webseite von „Our Food. Our Future.“, unserem Manifest und unserem Youth-Contest.

Sticker-Aktion: „Geschmacklose Zutaten“ markieren

Sticker: "Achtung! Enthält geschmacklose Zutaten."
Sticker: "Achtung! Enthält geschmacklose Zutaten."

Die versteckten Zutaten in unseren Lebensmitteln: Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung. In unserer Aktionswoche vom 09.-16. Oktober, die im Rahmen unserer „Our Food. Our Future“-Kampagne EU-weit stattfindet, machen wir mit verschiedenen Aktionen auf die Probleme in den globalen Lieferketten von Lebensmitteln aufmerksam und erhöhen gemeinsam den Druck auf europäische Politiker*innen, sich für ein starkes europäisches Lieferkettengesetz einzusetzen. Sei dabei!

Zeit für ein europäisches Lieferkettengesetz

Foto: Christian Lue/unsplash

Viele Unternehmen verletzen in ihren Wertschöpfungsketten Menschenrechte und tragen zur Umweltzerstörung bei. Bislang gab es keine Möglichkeit, Unternehmen für diese Formen des Raubwirtschaftens außerhalb ihres eigenen Landes zur Verantwortung zu ziehen. Unternehmen in Europa müssen demnach nicht für die Probleme und Schäden, die ihre Produkte entlang der Lieferkette verursachen, haften. Jetzt arbeitet die EU-Kommission jedoch an einem Vorschlag für ein neues EU-Lieferkettengesetz. Am Beispiel Palmöl zeigen wir auf, was ein starkes EU-Lieferkettengesetz bewirken könnte.

Supermärkte

Foto: Eduardo Soares/unsplash

Das wichtigste Kaufargument für Lebensmittel und Getränke ist in Deutschland der Preis. Und das, obwohl sich die Menschen hierzulande günstiger ernähren als je zuvor. Ausbeutung zum Dumpingpreis ist in den Fabriken und auf den Plantagen Alltag. Hier setzt unsere Kampagnenarbeit an: Supermärkte müssen Verantwortung für ihre Lieferketten übernehmen!

Problem: Palmöl – Gespräche mit Betroffenen


Für den monokulturellen Palmölanbau werden Wälder abgeholzt, Wasser und Böden vergiftet und Menschen enteignet. Der Fotograf James Rodríguez hat für die CIR mit Betroffenen in Guatemala über die desaströsen Folgen industrieller Palmölproduktion gesprochen.

Kampagnenfilm #OurFoodOurFuture – We are hungry for justice!

Mit der #OurFoodOurFuture-Kampagne ein starkes europäisches Lieferkettengesetz voran bringen.

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Unsere Kampagnenarbeit für ein faires Lebensmittelsystem unterstützen:

Ansprechpartner_Dominik_Gross

Ich bin für Ihre Fragen da:

Dominik Groß
Referent für Menschenrechte und Klimaschutz in Agrarlieferketten
grossnoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 - 674413-43

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