Die Romero Initiative (CIR) hat zehn Gewürzspekulatius-Produkte auf ihre Nachhaltigkeit geprüft – mit ernüchterndem Ergebnis: Kein einziger Keks erfüllt höchste ökologische und soziale Standards. In allen getesteten Sorten, darunter Produkte von EDEKA, Bahlsen und Coppenrath Feingebäck, wird Butter durch billiges Palmöl ersetzt.
Wir haben zehn Gewürzspekulatius-Produkte aus dem Handel unter die Lupe genommen und untersucht, ob die Plätzchen verantwortungsvoll produziert wurden und wie transparent die Hersteller über Herkunft und Nachhaltigkeit informieren. Unser Fokus lag dabei auf dem Problemprodukt Palmöl.
Was und wie wir essen hat nicht nur Einfluss auf unsere Gesundheit, sondern auch auf andere Menschen und die Zukunft unseres Planeten. Grund genug, das eigene Ernährungsverhalten einmal zu hinterfragen. Wir laden ein zur Ernährungskonferenz „Zukunft isst besser“ am 21. und 22. Februar in Münster.
Mit dem Projekt „Rebooting the food system“ wollen wir junge Menschen aus Europa mobilisieren, sich für die Agrarwende und damit für ein faires und nachhaltiges Ernährungssystem stark zu machen. Im Fokus: die junge Generation, die von den Folgen der industriellen Agrarwirtschaft am stärksten betroffen ist.
2023 löste Guatemala Malaysia als größten Palmöllieferanten Deutschlands ab. Der Anbau geht oft mit Menschenrechtsverletzungen wie Vertreibungen und Umweltschäden wie Abholzung und Wasserverschmutzung einher. Auch deutsche Unternehmen kommen ihren unternehmerischen Sorgfaltspflichten nicht nach.
Die negativen Auswirkungen des Palmölkonsums auf Mensch und Umwelt sind schon lange bekannt. Immer mehr Menschen versuchen mittlerweile, den eigenen Konsum nachhaltiger zu gestalten, und achten dabei beispielsweise auf Siegel wie das vom RSPO. Eine gute Lösung?
Durch die Zunahme an Macht im Verkauf und bei der Herstellung spielt der Handel die zentrale Rolle bei der Wertschöpfung. Der Missbrauch dieser Nachfragemacht führt zu unlauteren Handelspraktiken, sowohl im Einzelhandel als auch in Anbauländern wie Brasilien und auf allen Ebenen der landwirtschaftlichen Lieferkette. Die sozialen und ökologischen Folgen der Wertschöpfung beachtet der Handel unzureichend und wird damit seiner zentralen Rolle nicht gerecht.
Durch die Zunahme an Macht im Verkauf und bei der Herstellung spielt der Handel die zentrale Rolle bei der Wertschöpfung. Der Missbrauch dieser Nachfragemacht führt zu unlauteren Handelspraktiken, sowohl im Einzelhandel als auch in Anbauländern wie Brasilien und auf allen Ebenen der landwirtschaftlichen Lieferkette. Die sozialen und ökologischen Folgen der Wertschöpfung beachtet der Handel unzureichend und wird damit seiner zentralen Rolle nicht gerecht.
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