Am 20. Juni wurde die B-Side in Münster ein Treffpunkt für alle, die sich für eine zukunftsfähige Ernährungspolitik einsetzen wollen. Beim Forum „Gesund. Gerecht. Genug?!“ drehte sich alles um die zentrale Frage: Wie kann das Menschenrecht auf angemessene Ernährung für alle endlich Wirklichkeit werden?
Am 20.06.2026 findet das Forum „Gesund. Gerecht. Genug?!“ zum Recht auf Nahrung in der B-Side in Münster statt. Eine Veranstaltung für alle, die das Recht auf gutes Essen nicht nur diskutieren, sondern verwirklichen wollen. Jetzt anmelden!
Die Romero Initiative (CIR) hat zehn Gewürzspekulatius-Produkte auf ihre Nachhaltigkeit geprüft – mit ernüchterndem Ergebnis: Kein einziger Keks erfüllt höchste ökologische und soziale Standards. In allen getesteten Sorten, darunter Produkte von EDEKA, Bahlsen und Coppenrath Feingebäck, wird Butter durch billiges Palmöl ersetzt.
Wir haben zehn Gewürzspekulatius-Produkte aus dem Handel unter die Lupe genommen und untersucht, ob die Plätzchen verantwortungsvoll produziert wurden und wie transparent die Hersteller über Herkunft und Nachhaltigkeit informieren. Unser Fokus lag dabei auf dem Problemprodukt Palmöl.
Was und wie wir essen hat nicht nur Einfluss auf unsere Gesundheit, sondern auch auf andere Menschen und die Zukunft unseres Planeten. Grund genug, das eigene Ernährungsverhalten einmal zu hinterfragen. Wir laden ein zur Ernährungskonferenz „Zukunft isst besser“ am 21. und 22. Februar in Münster.
Mit dem Projekt „Rebooting the food system“ wollen wir junge Menschen aus Europa mobilisieren, sich für die Agrarwende und damit für ein faires und nachhaltiges Ernährungssystem stark zu machen. Im Fokus: die junge Generation, die von den Folgen der industriellen Agrarwirtschaft am stärksten betroffen ist.
2023 löste Guatemala Malaysia als größten Palmöllieferanten Deutschlands ab. Der Anbau geht oft mit Menschenrechtsverletzungen wie Vertreibungen und Umweltschäden wie Abholzung und Wasserverschmutzung einher. Auch deutsche Unternehmen kommen ihren unternehmerischen Sorgfaltspflichten nicht nach.
Die negativen Auswirkungen des Palmölkonsums auf Mensch und Umwelt sind schon lange bekannt. Immer mehr Menschen versuchen mittlerweile, den eigenen Konsum nachhaltiger zu gestalten, und achten dabei beispielsweise auf Siegel wie das vom RSPO. Eine gute Lösung?
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