LGBTI* in Mittelamerika

Diskriminierung beenden.

Menschenrechte von LGBTI* achten!

Foto: Nora Bluhme

Fortschritte gibt es bisher nur auf dem Papier – die Diskriminierung im Alltag aber geht weiter und nimmt bisweilen extreme Ausmaße an

Homo- und Transphobie, also die Feindseligkeit oder Hass gegenüber Schwulen, Lesben- und Transpersonen, ist in Mittelamerika noch immer ein alltägliches Problem und nimmt in gezielten Ermordungen von LGBTI*-Personen extreme Züge an. (LGBTI* ist eine englische Abkürzung für Lesbian, Gay, Bisexual, Trans und Intersex). Noch immer existieren diskriminierende Gesetze, allerdings hat sich in diesem Bereich zum Glück schon sehr viel verbessert. Aber es gibt eine große Kluft zwischen formalen Rechten und der Realität, die die LGBTI*-Bevölkerung erlebt. Es gibt ein hohes Niveau an Straflosigkeit für die systematische Verletzung von Menschenrechten und es gibt keinen guten Dialog zwischen dem Staat und der Zivilgesellschaft.

Aktuelles

Portrait

Karla Avelar (COMCAVVIS TRANS)

Karla Avelar ist eine transsexuelle Aktivistin und Gründerin des COMCAVVIS TRANS, eine Organisation, die sich für die Rechte von transsexuellen Frauen und von LGBTI* in El Salvador einsetzt. Im Oktober 2017 musste sie wegen Morddrohungen das Land verlassen und beantragte Asyl in Irland.

Porträt von Kirsten Clodius

Ich bin für Ihre Fragen da:

Kirsten Clodius
Referentin für Honduras, Frauen, Kleidung, LGBTI*
clodiusnoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 - 674413-18