Spielzeug

Kampagne für Faires Spielzeug

Die europaweite Fair Toys Campaign nimmt Unternehmen und Importeure in die Pflicht. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen arbeiten wir für die Durchsetzung von Menschen- und Arbeitsrechten in der globalen Lieferkette.

Bündnisse

European Fair Toys Campagin

Arbeit im Akkord: Arbeiter*innen in einer Fabrik in Shenzen müssen extreme Überstunden leisten um auf einen existenzsichernden Lohn zu kommen. Der Termindruck europäischer Markenhersteller trägt zu dem gesundheitsgefährdenden Produktionsstreß bei.

Wir nehmen mit der europaweiten Fair Toys Campaign Unternehmen und Regierungen in die Pflicht. Gemeinsam mit Solidar Suisse (Schweiz) und Action Aid (Frankreich) fordern wir die Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten in der globalen Lieferkette und klären die Öffentlichkeit über Missstände in den chinesischen Fabriken auf.


Das Nürnberger Bündnis Fair Toys ist seit über 10 Jahren aktiv. Gemeinsam mit Partnerorganisationen in Deutschland, Europa und in Asien setzt sich das Nürnberger Bündnis Fair Toys für die Beachtung der Menschenrechte und grundlegender Arbeitsnormen in der Spielzeugindustrie ein.
Deshalb fordert das Nürnberger Bündnis Fair Toys die Spielzeughersteller und den Handel in Deutschland dazu auf, ihre Verantwortung zu übernehmen und für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in den Spielzeugfabriken zu sorgen. Das Nürnberger Bündnis Fair Toys informiert durch zahlreiche öffentliche Aktivitäten die Bevölkerung und sucht das konstruktive Gespräch mit der Industrie.
Es wird getragen von einer breiten Allianz aus Zivilgesellschaft, Politik, Wissenschaft und Kirchen.

Toy Report 2017 – der detaillierter Bericht

CIR-Cover-Studie-Fair-Toys_Report_2017

Der Toys Report 2017 offenbarte passend zur Weihnachtszeit desaströse Missstände in chinesischen Spielzeugfabriken. Extreme Überstunden in schlecht klimatisierten Fabriken, marginale Löhne und menschenunwürdige Unterbringung machen das Leben für die Arbeiter*innen unerträglich. Dazu kommen schwere gesundheitliche Gefahren durch den Umgang mit toxischen Substanzen und fehlende Schutzausrüstung.
Alle untersuchten Fabriken waren nach dem brancheneigenen Auditsystem der ICTI-Care-Foundation zertifiziert. Es wurde mittlerweile in Ethical Toy Program umbenannt – doch eine Namensänderung kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass auditbasierte Branchenprogramme die Bedingungen für die Arbeiter*innen nicht verbessern. Für einen tiefergehenden Einblick in die Schattenseiten der Spielzeugproduktion bieten wir den umfangreichen Report in englischer Sprache an.

Porträt von Maik Pflaum

Ich bin für Ihre Fragen da:

Maik Pflaum
Referent für El Salvador, Kleidung, Spielzeug
pflaumnoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0911 – 214 2345

Porträt von Patrick Niemann

Ich bin für Ihre Fragen da:

Patrick Niemann
Referent für Rohstoffe, Spielzeug
niemannnoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 – 674413-16