Der Abbau bürokratischer Vorgaben im Vergaberecht birgt das Risiko sinkender ökologischer und sozialer Standards – und eröffnet zugleich neue Spielräume. Eine neue Handreichung zeigt Kommunen, wie sie diese für eine rechtssichere und ambitionierte nachhaltige Beschaffung nutzen können.
Zur Hauptversammlung der Aurubis AG am 12. Februar fordern Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen von Europas größtem Kupferkonzern die Einhaltung des Lieferkettengesetzes. Nach der Romero Initiative (CIR) hat auch Misereor eine Beschwerde gegen Aurubis eingereicht.
Vor einem Jahr haben Menschen aus Mexiko mit der CIR eine Beschwerde gegen Aurubis im Rahmen des Lieferkettengesetzes eingereicht. Seitdem ist nicht viel passiert. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle muss den Metallkonzern endlich zu konkreten Abhilfemaßnahmen verpflichten!
Öffentliche Lebensmittelbeschaffung schafft Nachfrage, setzt Anreize für nachhaltige Produktionsweisen und öffnet Märkte für Erzeuger*innen, die nach agrarökologischen Prinzipien arbeiten. Entscheidend ist, wie wir über Agrarökologie sprechen und das holistische Konzept zurückübersetzen in Vergabekriterien.
Neuauflage des Labelguides der Romero Initiative e.V. (CIR): 80 gängige Logos für Lebensmittel und Kleidung wurden in den Kategorien Soziales, Ökologie und Glaubwürdigkeit überprüft. Es zeigt sich: Die Zahl der Labels wächst stetig, ihre Glaubwürdigkeit hält damit oft nicht Schritt. Viele Labels versprechen hohe Standards, deren Einhaltung jedoch nicht nachvollziehbar ist.
Nachhaltigkeit ist für immer mehr Menschen wichtig beim Einkauf. Das wissen auch Unternehmen und bringen auf ihren Produkten Siegel an, die „öko“, „bio“ oder „fair“ versprechen. Aber wie glaubwürdig sind diese Versprechen? Das überprüft die Romero Initiative (CIR) mit dem neu aufgelegten „Wegweiser durch das Label-Labyrinth“.
Das EU-Parlament hat die Entkernung des europäischen Lieferkettengesetzes besiegelt. Ermöglicht wurde dieser Rückschritt durch einen Schulterschluss von Konservativen und Rechtsextremen. Ein Rückschlag für Menschenrechte und Demokratie. Doch das Gesetz bleibt, und mit ihm der Auftrag, Menschenrechte entschlossen zu verteidigen.
Die Romero Initiative (CIR) hat zehn Gewürzspekulatius-Produkte auf ihre Nachhaltigkeit geprüft – mit ernüchterndem Ergebnis: Kein einziger Keks erfüllt höchste ökologische und soziale Standards. In allen getesteten Sorten, darunter Produkte von EDEKA, Bahlsen und Coppenrath Feingebäck, wird Butter durch billiges Palmöl ersetzt.
Wir haben zehn Gewürzspekulatius-Produkte aus dem Handel unter die Lupe genommen und untersucht, ob die Plätzchen verantwortungsvoll produziert wurden und wie transparent die Hersteller über Herkunft und Nachhaltigkeit informieren. Unser Fokus lag dabei auf dem Problemprodukt Palmöl.
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