Guatemala
CONAVIGUA. Foto: CIR

4 Mio. Euro EU-Finanzhilfe für die Wahrheitskommission CICIG

Guatemala-Stadt, 11. November 2011, cerigua-poonal. Die Europäische Union hat Anfang November in einem Kooperationsabkommen 4 Mio. Euro Finanzhilfen für die Internationale Kommission gegen Straflosigkeit in Guatemala CICIG (Comisión Internacional contra la Impunidad en Guatemala) zugesagt. Der costaricanische Jurist und Vorsitzende der CICIG, Francisco Dall’Anese, wertete diesen Schritt der EU als Zeichen des Vertrauens in die professionelle Arbeit des guatemaltekischen Innenministeriums bei ihren Bemühungen um Bekämpfung der Straflosigkeit.

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„Am meisten fehlt es an Prävention“

9. November 2011. Der Arzt und Erste-Hilfe-Sanitäter Sergio Cabañas ist einer jener, die während des Unwetters 12 in Mittelamerika in permanentem Einsatz standen. Seit 25 Jahren ist er Einsatzleiter bei der Nationalen Katastrophenschutzkoordinationsstelle CONRED. Im folgenden Interview, das am 28. Oktober in der Revista des Diario de Centroamérica erschien, erzählt er von der schwierigen Arbeit „hinter den Kulissen“ von Naturereignissen und hält seinen Finger auf wunde Punkte in der Regierungspolitik in Sachen Katastrophenschutz.

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Nach 25 Jahren wird wieder ein (Ex-)Militär Präsident!

Guatemala, 7. Nov. 2011. Guatemala hat einen neuen Präsidenten – und es ist nach 25 Jahren wieder ein (Ex-) Militär: Otto Pérez Molina. Nach dem Gesetz der Serie, das besagt, dass Präsidentschaftskandidaten erst im zweiten Versuch auch die Präsidentschaft erlangen, gewann Pérez Molina zwar knapp aber eindeutig den zweiten Wahlgang gegen seinen Herausforderer, den Unternehmer Manuel Baldizón von der UNE-Abspaltung LIDER. Damit hat Guatemala zugleich mit Roxana Baldetti die erste Vizepräsidentin in seiner Geschichte.

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Regierungskoalition unterstützt Baldizón bei Stichwahl

Buenos Aires, 23. September 2011, púlsar-prensa latina-poonal. Die Regierungskoalition des noch amtierenden Präsidenten Álvaro Colom, bestehend aus Nationaler Union der Hoffnung UNE (Unidad Nacional de la Esperanza) und Großer Nationaler Allianz GANA (Gran Alianza Nacional) wird bei der Stichwahl ums Präsidentenamt den Kandidaten Manuel Baldizón unterstützen. Nach Angaben des Sprechers der Regierungskoalition UNE-GANA, Jaime Martínez, habe man sich aufgrund der Nähe zum eigenen politischen Programm zu diesem Schritt entschieden.

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Unklare Mehrheiten nach Wahlen

Stichwahl im November

Am 11. September 2011 wurde in Guatemala gewählt. Nach den vorläufigen Endergebnissen kommt es Anfang November zu einer Stichwahl zwischen dem pensionierten General Otto Pérez Molina (Partido Patriota) und dem rechten Unternehmer Manuel Baldizón (Partido Líder).

Nach Auszählung von über 80% der Stimmen lag Pérez Molina bei 32,3%. Baldizón folgte mit 20% vor dem rechten Bildungsunternehmer Eduardo Suger mit 14,7%. Die linke Kandidatin und Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú lag mit 2,6% abgeschlagen auf Platz sechs.

Mehr lesen (Artikel aus der taz vom 12.9.2011)
Mehr lesen (Artikel amerika21.de vom 13.9.2011)

Die Diktatur lässt grüßen

Berlin, 06. September 2011, npl. In Guatemala stehen mal wieder Präsidentschafts- und Kongresswahlen an. Das nächste Staatsoberhaupt wird in jedem Falle ein anderes sein. Alvaro Colom muss gemäß Verfassung nach vier Jahren seinen Hut nehmen. 

Das Wahlvolk in Guatemala hat diese Ausgangslage seit Ende der Diktatur regelmäßig zum Anlass genommen, gleich die Regierungspartei mit auszuwechseln, die Wahlvereine Partei des Nationalen Fortschritts PAN (Partido de Avanzada Nacional), Guatemaltekische Republikanische Front FRG (Frente Repúblicano Guatemalteco), Große Nationala Allianz GANA (Gran Alianza Nacional) und jetzt die Nationale Union der Hoffnung UNE (Unidad Nacional de la Esperanza) durften bereits vier Jahre an Macht und Geldtöpfen schnuppern, die Patriotische Partei PP (Partido Patriota) steht mit dem Ex-General Otto Pérez Molina in den Startlöchern.

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Oberster Gerichtshof votiert gegen Kandidatur von Sandra Torres

Buenos Aires, 13. Juli 2011, púlsar-prensa latina. Der Oberste Gerichtshof von Guatemala hat die Präsidentschaftskandidatur von Sandra Torres für die Wahlen am kommenden 11. September zurückgewiesen. Die Ex-Frau des derzeit amtierenden Präsidenten Álvaro Colom hatte sich vor wenigen Monaten extra wegen der anvisierten Kandidatur scheiden lassen, da die Verfassung des Landes das Kandidieren von Familienangehörigen eines Präsidenten verbietet. Torres will für das Parteienbündnis Nationale Einheit der Hoffnung-Große Nationale Allianz UNE-GANA (coalición Unidad Nacional de la Esperanza-Gran Alianza Nacional) antreten.

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Rigoberta Menchú for President

Präsidentschaftswahlen 2011

Lima, 16. Juni 2011, noticias aliadas. Rigoberta Menchú, die Friedensnobelpreisträgerin von 1992, umarmte ihre AnhängerInnen mit einem strahlenden Lächeln, als sie am 13. April den Obersten Wahlgerichtshof Guatemalas verließ. Es war ihr gerade gelungen, ihre Partei „Winaq“ zur Teilnahme an den im September anstehenden Wahlen registrieren zu lassen. In traditioneller Maya-Kleidung – Menchú trug einen weißen Huipil, eine handgewebte Bluse, die mit dem Namen ihrer Partei bestickt war – wandte sich Menchú an etwa 100 AnhängerInnen, die eigens angereist waren, um ihre Unterstützung zu zeigen.

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Sandrophobie

Die Präsidentengattin Sandra Torres will regieren

Im September wird in Guatemala gewählt. Für genügend Aufregung im Wahlkampf ist gesorgt, spätestens seit das Wort von der „Sandrophobie“ im Umlauf ist: Die Gattin des  aktuellen Präsidenten Alvaro Colom, Sandra Torres, kandidiert als Präsidentschaftskandidatin für die regierende UNE-Partei.

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Neuigkeit im Nahverkehr: Busse nur für Frauen

Fortaleza, 15. Juni 2011, adital. Ab 15. Juni verkehren in der guatemaltekischen Hauptstadt Busse, die nur Frauen und Kindern bis 12 Jahren vorbehalten sind. Das Transportsystem Transurbano bietet zu den Hauptverkehrszeiten von sechs bis sieben Uhr morgens sowie von halb sechs bis sieben Uhr abends diesen Service an. Die Busse sind durch ein rosa Banner oder durch die Aufschrift “Nur für Frauen” gekennzeichnet.

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Freispruch für Ex-Präsident: Straflosigkeit im Aufwind

Guatemala-Stadt, 25. Mai 2011, cerigua/poonal. Für Protest sorgte ein Gerichtsurteil vom 9. Mai dieses Jahres in Guatemala-Stadt, mit dem Ex-Präsident Alfonso Portillo und zwei seiner ehemaligen Minister, Eduardo Arévalo (Verteidigung) und Manuel Maza (Finanzen) vom Vorwurf der Korruption freigesprochen wurde. VertreterInnen mehrerer sozialer Organisationen erklärten, das Urteil fördere die Straflosigkeit und schwäche die Glaubwürdigkeit der juristischen Institutionen in Guatemala.

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Erste Hausarbeiterinnen-Gewerkschaft gegründet

Mexiko-Stadt, 6. April 2011, cimac. Die guatemaltekische Verband der Hausarbeiterinnen, Maquila- und Heimarbeiterinnen Atrahdom (Asociación de Trabajadoras del Hogar, a Domicilio y de Maquila) hat die Gründung der ersten Gewerkschaft für auf eigene Rechnung arbeitende Hausarbeiterinnen ins Leben gerufen. Ziel der neu gegründeten Vereinigung sei es, für die Rechte der Arbeitenden in diesem Sektor einzutreten, erklärte Maritza Velásquez von Atrahdom.

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