Guatemala
Kinder in Tecpán, Region Chimaltenango
Kinder in Tecpán, Region Chimaltenango

Fischer bei Bergbaukonflikt in Guatemala erschossen

Von Barbara Klitzke Rozas

El Estor, 07.06.2017 (amerika21) - Bei einer Auseinandersetzung in El Estor am Izabalsee in Guatemala zwischen protestierenden Fischern und der Polizei wurde am 27. Mai ein Demonstrant erschossen und mehrere Personen verletzt. An jenem Tag hätte ein Dialog über die Kontaminierung des Sees durch das Bergbauunternehmen Compañia Guatemalteca de Níquel (CGN), der Nickelraffinerie Izabal, PRONICO S.A. und dem Agrounternehmen Naturaceites stattfinden sollen.

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Trotz Widerstandes: Wasserkraftprojekte in Guatemala können weitergebaut werden

Von Barbara Klitzke Rozas

Guatemala-Stadt, 05.06.2017 (amerika21) - In Guatemala können mehrere vor Ort umstrittene Wasserkraftwerke am Fluss Cahabón im Departement Alta Verapaz weitergebaut werden, nachdem die Arbeiten im Februar nach Protesten von Anwohnern gerichtlich gestoppt worden waren. Das Verfassungsgericht ordnete dem Bergbau- und Energieministerium zugleich zwar an, in den betroffenen indigenen Gemeinden innerhalb eines Jahres eine Volksbefragung durchzuführen.

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Prozess nach tödlichem Brand in Kinderheim in Guatemala stockt

Von Barbara Klitzke Rozas

Guatemala-Stadt, 30.05.2017 (amerika21) - In Guatemala ist die juristische Aufarbeitung nach einem verheerenden Brand in einem Kinderheim ins Stocken geraten. In der vergangenen Woche wurde im Fall des Mordes und der Misshandlung von Kindern und Jugendlichen des Heimes Virgen de la Asunción die aufgehobene Untersuchungshaft des Direktors des Heims und von zwei Behördenmitgliedern des Wohlfahrtsinstituts zwar wieder in Kraft gesetzt. Ein Beschwerdegericht hat die Zeit für die Beweisaufnahme jedoch von 6 Monaten auf drei Monate verkürzt. Bis Mitte Juni sollte dieser Prozess abgeschlossen sein.

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Straflosigkeit im Mord an Indigenenführer in Guatemala

von Barbara Klitzke Rojas

Guatemala-Stadt, 09.05.2017 (amerika21)- Nach einer mehrmonatigen Gerichtsverhandlung ist der mutmaßliche Mörder des Indigenenführers Adolfo Ich Chaman freigesprochen worden. Mynor Ronaldo Padilla Gonzales war zudem schwere Körperverletzung gegen mehrere Personen vorgeworfen worden. Die Taten geschahen, als Padilla als Sicherheitschef der Nickelgesellschaft (CGN) im Auftrag des kanadischen Bergbauunternehmens Hudbay Minerals gegen Proteste von Maya Q’eqchi-Indigenen vorging.

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Umweltaktivist Rodrigo Tot erhält Goldman-Umweltpreis

Von Knut Hildebrandt

Berlin, 26. April 2017 (onda-npl via poonal) - Dem guatemaltekischen Umweltaktivisten Rodrigo Tot wurde am 24. April der Goldman-Umweltpreis 2017 verliehen. Mit der Verleihung des Preises wird er für seinen Einsatz zur Verteidigung der Landrechte der indigenen Q’eqchi geehrt. Die mittlerweile insgesamt mit 150.000 US-Dollar dotierte und viel beachtete Auszeichnung wird seit 1990 jährlich an sechs Basisaktivist*innen verliehen.

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20 JAHRE FRIEDENSABKOMMEN

Guatemala, Dezember 2016 (Fijate) - Die Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen der Regierung und der URNG jährte sich am 29. Dezember zum20. Mal. Grund genug, Bilanz zu ziehen. Dies tut zum einen der US-Journalist Jeff Abbott in Waging Nonviolence vom 27. Dezember 2016 und zum anderen Martin Pellecer in der Nómada vom 28. Dezember 2016. Der erste befasst sich mit einer antimiitaristischen Gruppe und ihrem Kampf gegen den weiterhin vorhandenen Einfuss des Militärs im Land, Pellecer versucht, auf Anfrage von kolumbianischen KollegInnen, zehn Ideen, die Kolumbien von der zwanzigjährigen Friedenszeit in Guatemala lernen soll.

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Ex-Diktator Ríos Montt

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