Klimagerechtigkeit?! Unsere CO2-Emissionen und der Globale Süden

19:30 bis 21:00 Uhr / 25.02.2021
Online

Noch scheint die Corona-Krise alle Politikfelder zu überlagern. Doch die Gefahren, die vom Klimawandel ausgehen, sind weitaus bedrohlicher. Dass verheerende ökologische Folgen insbesondere im Globalen Süden bereits massiv spürbar sind, wird bei uns oft verdrängt. Extremwetterereignisse, häufigere und längere Dürren mit Ernteausfällen haben viele Menschen in existenzbedrohende Armut getrieben.

Die ökologischen und sozialen Folgen des Klimawandels zwingen zu ethischen Fragen nach Gerechtigkeit und Verantwortung. Diese sollen bei einer digitalen Veranstaltung im Rahmen der Münsteraner Klimagespräche am 25. Februar u.a. mit CIR-Referentin Celia Meienburg dikutiert werden.

Menschen des Globalen Südens mit geringen Pro-Kopf-Emissionen stellen zu Recht die Gerechtigkeitsfrage. Auch sie wollen in Zukunft zu Wohlstand gelangen. Thematisiert werden soll bei der Veranstaltung auch die historische Verantwortung der Industriestaaten für die bisherige Erderwärmung sowie die Frage, in welchem Maße unser Wohlstand auf Kosten des Klimas und des globalen Südens erkauft wurde und wird. Celia Meienburg, Referentin für Klimagerechtigkeit bei der Christlichen Initiative Romero e.V. (CIR), wird mit dem Schwerpunkt Mittelamerika in das Thema einführen. Im Laufe das Abends soll auch der Bezug zu Münster und zur aktuellen klimapolitik der Stadt hergestellt werden. Die Moderation übernimmt Dr. Kajo Schukalla vom Beirat für kommunale Entwicklungszusammenarbeit.

Anmeldungen bis zum 23. Februar bei der Klimainitiative Münster per E-Mail an m-tillmannnoSpam@muenster.de. Der Einladungslink/Zugangscode wird am Vortag per E-Mail verschickt.