Rohstoffimporte und Menschenrechte

12:15 bis 13:45 Uhr / 07.11.2019
Münster

Am 07. November findet im Institut für Politikwissenschaft (Scharnhorststr. 100, Raum 101 im 1. OG) an der WWU Münster ein Brown-Bag-Lunch zum Thema „Rohstoffimporte und Menschenrechte – Freiwillige Verantwortung oder gesetzliche Notwendigkeit?“ statt.

Das Zentrum für Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung, Facing Finance und die CIR möchten anhand des Rohstoffabbaus in Lateinamerika über die aktuelle Debatte zur Verantwortung von Unternehmen für ihre Lieferketten informieren.

Im Vortrag werden zunächst anhand aktueller Fälle zum Abbau von Kupfer und Molybdän in Mexiko die damit verbundenen sozialen und ökologischen Probleme illustriert. Darauf basierend wird aufgezeigt, wie deutsche Unternehmen über den Bezug von Rohstoffen mit diesen Problemen verbunden sind – und welche Maßnahmen bereits von der Industrie ergriffen werden, um ihrer Sorgfaltspflicht nachzukommen. Diskutieren Sie anhand dieser Beispiel mit uns über das Spannungsfeld zwischen freiwilligen Unternehmensinitiativen und dem immer stärker werdenden Ruf nach einer gesetzlichen Regelung.

Die Veranstaltung basiert auf den Ergebnissen folgender Studien:
Facing Finance (2018): Faire Rohstoffe für grüne Technologien, erstellt im Rahmen des Projektes Fair Finance Guide und gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.
Christliche Initiative Romero (2019): Der deutsche Rohstoffhunger und seine menschenrechtlichen Folgen

Alle sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

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Institut für Politikwissenschaft (IfPol) - Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Scharnhorststraße, Münster, Deutschland