Vor einem Jahr reichten zwei Vertreter*innen kleinbäuerlicher Kooperativen aus dem honduranischen Aguán-Tal eine Lieferkettenbeschwerde gegen die Agrarhandelsriesen Cargill und ADM ein. Anlass waren massive Menschenrechtsverletzungen. Nun ist es Zeit für ein Zwischenfazit.
Nach einem Massaker im Aguán in Honduras, bei dem mehrere Menschen ermordet wurden, wächst die Sorge, dass das Verbrechen genutzt werden könnte, um kleinbäuerliche Bewegungen zu kriminalisieren, ihre Landansprüche zu delegitimieren und die Militarisierung der Region voranzutreiben.
Das neue Bildungsmaterial ist politisch und humorvoll zugleich: Systemkritische Inhalte der CIR werden auf die Bühne gebracht, Krisen und Utopien werden emotional spürbar. Das Stück öffnet Räume für Empathie, Diskussion und Veränderung – und zeigt, dass Aktivwerden Spaß macht.
Gemeinsam mit 26 Organisationen der Zivilgesellschaft fordert die CIR in einem offenen Brief die honduranische Präsidentin auf, die schweren Menschenrechtsverletzungen im Aguán-Tal zu beenden. Seit Jahresbeginn wurden 11 Menschen ermordet, vor allem Mitglieder kleinbäuerlicher Kooperativen.
Die Lateinamerikanische Bischofskonferenz stellt sich in einem bemerkenswerten Positionspapier auf die Seite von Gemeinden, die sich gegen Bergbauprojekte wehren. Sie sendet damit auch eine Botschaft an die EU, ihr Wirtschaftssystem nicht länger auf der neokolonialen Rolle des Globalen Südens als Rohstofflieferanten aufzubauen.
Zehn Tage begleiteten wir Gladis Mucú und Yoni Rivas auf einer politischen Rundreise durch Deutschland. Unsere Gäste berichteten von den verheerenden Auswirkungen der Palmölindustrie in ihren Heimatländern und sprachen über Formen des Widerstands und mögliche Lösungsansätze. Ein Rückblick.
Gemeinsam zwei Aktivist*innen lokaler kleinbäuerlicher Kooperativen aus dem honduranischen Aguán-Tal hat die CIR eine Lieferkettenbeschwerde beim BAFA gegen die Agrarkonzerne ADM und Cargill eingereicht – ein wichtiger Schritt, um Verantwortung entlang der Lieferketten einzufordern.
Vom 19. bis 29. Mai 2025 reisen Yoni Rivas aus Honduras und Gladis Mucú aus Guatemala durch Deutschland, um über die Schattenseiten der Palmölindustrie aufzuklären. Sie berichten über Menschenrechts- und Umweltverletzungen in ihren Heimatländern.
Palmöl des Herstellers Dinant gelangt aus Honduras auch auf den deutschen Markt – trotz Gewalt, Vertreibungen und Menschenrechtsverletzungen. Erste Konzerne reagieren, doch viele handeln noch nicht.
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