Helmut Feldtmann GmbH

Hauptsitz: Buchholz i. d. Nordheide
Geschäftsführung: Carsten Feldtmann
Mitarbeiter*innen: Unbekannt
Unternehmensumsatz: Unbekannt
Produktionsländer: China, Indien (Stand 2014)
Produzierte/vertriebene Marken: Elysee, Craftland u. a.

Das Unternehmen Helmut Feldtmann GmbH wurde als Familienunternehmen vor über 70 Jahren gegründet und hat seinen Hauptsitz in Buchholz in der Nordheide.
Das Unternehmen ist Großhändler und hat eine Verkaufsstelle in Deutschland.

1.Transparenz
Helmut Feldtmann GmbH hat den Fragebogen der CIR nicht beantwortet. Das Unternehmen besitzt keinen eigenen Verhaltenskodex, es ist Mitglied der Initiative „sozial-fair“. Da der hier geltende Verhaltenskodex auf der firmeneigenen Homepage nicht zu finden ist und auch die Mitgliedschaft in der Initiative „sozial-fair“ nicht erwähnt wird, ist das Unternehmen nicht transparent im Hinblick auf Maßnahmen und Standards im Bereich Unternehmensverantwortung. Das Unternehmen gibt auf der Homepage keine Auskunft über Umsatz oder Unternehmensstruktur und macht keine Angaben zu seiner Zulieferkette. Das Unternehmen ist damit nicht transparent im Hinblick auf die genannten Bereiche.

2. Belieferung der öffentlichen Hand
Auf der Webseite von Helmut Feldtmann GmbH ist zu lesen, dass das Unternehmen ausschließlich an Wiederverkäufer liefert. Ausgeschlossen ist nicht, dass diese wiederum die öffentliche Hand beliefern.

3. Struktur der Lieferkette
Auf der firmeneigenen Webseite sind keine Informationen hierzu verfügbar.

4. Verhaltenskodex
Das Unternehmen verpflichtet sich zur Einhaltung der Vorgaben des Verhaltenskodexes der Initiative „sozial-fair“ , im Speziellen zu sechs Sozialstandards: Kinderarbeit nur im Rahmen nationaler Regeln, Verbot von Zwangsarbeit, Sicherstellung von Mindeststandards bei Gesundheit und Sicherheit im Arbeitsumfeld, Einräumung der Vereinigungsfreiheit, Leistung und Bezahlung der Wochenarbeitszeiten und Überstunden entsprechend den staatlichen oder tariflichen Vorgaben und Dokumentation der Einhaltung dieser Standards bei den eigenen Unternehmen und Sublieferanten.
Das Unternehmen verpflichtet sich lediglich zur Zahlung eines Entgeltes entsprechend den staatlichen und tariflichen Vorgaben, diese sind allerdings i.d.R. deutlich geringer als der tatsächliche Bedarf zur Deckung der Lebenserhaltungskosten. Somit verpflichtet sich das Unternehmen nicht zur Zahlung eines Existenzlohns. „Vereinigungsfreiheit sollte gewährleistet sein“ – diese Formulierung im Verhaltenskodex der Initiative „sozial-fair“ stellt keine Verbindlichkeit her. Die Helmut Feldtmann GmbH verpflichtet sich daher nicht zu einer vollständigen Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen.

4.1 Kodexumsetzung
Es sind keine Informationen zur Umsetzung des Kodex verfügbar.

4.2 Kontrollen zur Einhaltung des Kodex  
Es sind keine Informationen zur Kontrolle der Einhaltung des Kodex verfügbar.

4.3 Mitgliedschaften in Kontroll-, Monitoring oder Verifizierungsinitiativen
Das Unternehmen ist kein Mitglied einer Monitoring-Initiative.

4.4 Weitere Standards und Mitgliedschaften
Es ist nicht bekannt, ob das Unternehmen über weitere Standards oder Mitgliedschaften verfügt.

5. Kommentar der CIR
Die Helmut Feldtmann GmbH hat den Fragebogen zuletzt im Jahr 2013 beantwortet. Es sind keinerlei Informationen zu CSR -Bemühungen des Unternehmens, zu Produktionsstätten und der Zulieferkette auf der Webseite oder anderweitig öffentlich zugänglich zu finden.
Das Unternehmen ist Mitglied der Initiative „sozial-fair“. Die Ansprüche der Initiative „sozial-fair“ sind jedoch nicht ausreichend, um die Einhaltung grundlegender Arbeitsrechte gewährleisten zu können. Weder unabhängige Kontrollen, noch Audits, noch die Beteiligung von Nichtregierungsorganisationen oder Gewerkschaften sind bei dieser Initiative vorgesehen. Die Unternehmen werden nicht verpflichtet Existenzlöhne zu zahlen, und der Kodex spiegelt nicht die gesamten ILO-Kernarbeitsnormen wider. Ob der Kodex für Lieferanten vertraglich bindend ist und ob die Lieferanten bzw. Hersteller im Zuge der Umsetzung der Richtlinien durch das Unternehmen unterstützt werden, ist nicht bekannt. Die Forderungen der CIR im Bereich Unternehmensverantwortung werden somit nicht erfüllt.
Um Arbeitsrechte und soziale Mindeststandards in den Zulieferketten glaubwürdig um- und durchzusetzen und mehr Transparenz zu beweisen, wird dem Unternehmen dringend empfohlen, seinen Kodex auszuweiten und sich unabhängig durch eine MSI, wie z.B. der Fair Wear Foundation (FWF), verifizieren zu lassen.

Porträt von Christian Wimberger

Ich bin für Ihre Fragen da:

Christian Wimberger
Referent für öffentliche Beschaffung, Rohstoffe
wimbergernoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 - 674413-21