

Am 20. Juni wurde die B-Side in Münster ein Treffpunkt für alle, die sich für eine zukunftsfähige Ernährungspolitik einsetzen wollen. Beim Forum „Gesund. Gerecht. Genug?!“ drehte sich alles um die zentrale Frage: Wie kann das Menschenrecht auf angemessene Ernährung für alle endlich Wirklichkeit werden? Im gemeinsamen Austausch haben wir neue Impulse bekommen, Ideen weiterentwickelt und ein starkes Zeichen für ein gerechteres System gesetzt.
Los ging es mit einer spannenden Podiumsdiskussion: Anke Kähler (Atelier Ernährungswende gUG / Agrarökologische Praxis Allianz), Nicole Strake (stellvertretende Vorsitzende vom Ring der Landjugend) und Renate Antonie Krause (Mitglied im Kokreis der Nationalen Armutskonferenz) haben darüber gesprochen, was gutes Essen für sie persönlich bedeutet und wie wir einen gerechten Zugang für alle Menschen erreichen können.
Gleich im Anschluss ging es in die zweite Runde: Anne Monika Spallek (ehemalige Bundestagsabgeordnete) und Silke Friedrich (FH Münster / Institut für Nachhaltige Ernährung iSUN) haben unter anderem diskutiert, welche politischen Hebel wir bewegen müssen, damit Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit endlich zum Standard werden.
Nach diesen spannenden Impulsen hieß es: Ärmel hochkrempeln! In mehreren Workshops wurden einzelne Themen noch vertieft und besprochen, wie wir selbst aktiv werden können.
Unter dem Motto „Vom Acker auf den Teller – aber nachhaltig und fair“ stand die gesamte Wertschöpfungskette im Fokus. Dabei haben uns über agrarökologische Perspektiven ausgetauscht und diskutiert, wie eine soziale und demokratische Lebensmittelproduktion gelingen kann. Und weil diskutieren hungrig macht, wurde in der Küche ein leckeres, nachhaltiges und faires Menü gekocht und gemeinsam probiert.
In der zweiten Workshoprunde „Systemwandel: Ideen in Aktion“ ging es um konkrete Handlungsmöglichkeiten im Alltag und der politischen Arbeit: Wir haben uns mit moderner Ernährungsbildung beschäftigt, neue Methoden ausprobiert und gemeinsam überlegt, wie der Schutz von Ressourcen gemeinschaftlich organisiert werden kann. Außerdem wurden kreative Ideen und Strategien gesammelt, um noch mehr Menschen für die Ernährungswende zu mobilisieren und für den Wandel zu begeistern.
Die vielen Einblicke des Tages haben uns einmal mehr gezeigt: In der „großen Politik“ läuft vieles in die falsche Richtung. Umso wichtiger ist es, zivilgesellschaftliche Netzwerke und Menschen mit guten Ideen und Tatendrang zusammenzubringen, um Veränderungen zu erreichen.
Wir freuen uns, dass so viele Menschen zusammengekommen sind, um für das Menschenrecht auf Nahrung für alle zu kämpfen. Gestärkt von den vielen neuen Impulsen nehmen wir vor allem eins mit: Noch mehr Energie und Motivation, unser Ernährungssystem langfristig umzukrempeln!
Wir danken allen Sprecher*innen, Teilnehmenden und Workshopleitenden für ihre spannenden Einblicke und ihr Engagement.
Jetzt gilt es, am Ball zu bleiben und die politischen Rahmenbedingungen aktiv mitzugestalten. Danke an alle, die dabei waren!

Ich bin für Ihre Fragen da:
Dominik Groß
Referent für Menschenrechte und Klimaschutz in Agrarlieferketten
gross@ci-romero.de
Telefon: 0251 - 674413-43
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen