Das Sprachenzentrum der Universität Münster und der Verein Voces sin Ecos e.V. organisieren jedes Semester die Vortrags- und Diskussionsreihe „Brücken zum Dialog“, in denen Wissenschaftler*innen und Nichtregierungsorganisationen aus Deutschland und spanischsprachigen Ländern, Studierende und die Gesellschaft im Allgemeinen auf Deutsch und Spanisch über relevante Themen diskutieren, die uns alle betreffen und in direktem Zusammenhang mit ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Nachhaltigkeit stehen.
Am ersten der zwei Vortragstage (08.06.) wird es u.a. um die Ausbreitung des Palmölgeschäfts gehen. Dagegen wehren sich kleinbäuerliche Kooperativen in Honduras. Trotz Landraub und Gewalt gilt ein Teil des produzierten Öls weiterhin als „nachhaltig“ und landet auch in europäischen Produkten. Unter dem Titel „Von Honduras nach Europa: Die dunkle Seite des ’nachhaltigen‘ Palmöls“ wird CIR-Referentin Anne Sträßer einen Redebeitrag beisteuern und von den bäuerlichen Organisationen im Norden Honduras‘ berichten, die für Landrechte kämpfen und dabei unter anderem das deutsche Lieferkettengesetz nutzen.
Was: CIR-Vortrag „Von Honduras nach Europa: Die dunkle Seite des ’nachhaltigen‘ Palmöls“
Wann: Montag, 8. Juni 2026 von 18:00 bis 19:30 Uhr
Wo: BB 401, Bispinghof 2B, 48143 Münster
Eintritt frei!
Am darauffolgenden Mittwoch (10.06., 18:00 – 19:30 Uhr) wird CIR-Referent Christian Wimberger einen Vortrag zum Thema „Widerstand gegen Naturausbeutung in Guatemala“ halten. Mehr Infos dazu hier!
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