Das Sprachenzentrum der Universität Münster und der Verein Voces sin Ecos e.V. organisieren jedes Semester die Vortrags- und Diskussionsreihe „Brücken zum Dialog“, in denen Wissenschaftler*innen und Nichtregierungsorganisationen aus Deutschland und spanischsprachigen Ländern, Studierende und die Gesellschaft im Allgemeinen auf Deutsch und Spanisch über relevante Themen diskutieren, die uns alle betreffen und in direktem Zusammenhang mit ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Nachhaltigkeit stehen.
Am zweiten der zwei Vortragstage (10.06.) wird es u.a. um die indigenen Gemeinschaften in Guatemala gehen, die stark von der Ausbeutung und Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen durch agroindustrielle Projekte und Bergbau betroffen sind. Das Land zählt zu den gefährlichsten für Umweltaktivist*innen. CIR-Referent Christian Wimberger gibt einen Überblick über die schwierigen Bedingungen des Widerstands gegen extraktivistische Projekte, insbesondere im Bereich Bergbau und Palmölproduktion.
Was: CIR-Vortrag „Widerstand gegen Naturausbeutung in Guatemala“
Wann: Mittwoch, 10. Juni 2026, von 18:00 bis 19:30 Uhr
Wo: BB 401, Bispinghof 2B, 48143 Münster
Eintritt frei!
Am vorausgehenden Montag (08.06., 18:00 – 19:30 Uhr) wird CIR-Referentin Anne Sträßer einen Vortrag zum Thema „Von Honduras nach Europa: Die dunkle Seite des ’nachhaltigen‘ Palmöls“ halten. Mehr Infos dazu hier!
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