Öffentliche Beschaffung
Foto/Montage: Fundus GmbH, www.fundus-werbeagentur.de

Praxis-Leitfaden zum Einkauf fairer Dienst- und Schutzkleidung

Glaubwürdig sozial gerecht einkaufen leicht gemacht!

Der Praxis-Leitfaden "Die Berücksichtigung von ILO-Kernarbeitsnormen und Kriterien des Fairen Handels beim Einkauf von Dienst- und Schutzkleidung" der CIR und der Stadt Dortmund beschreibt die Erfahrungen des gemeinsamen Pilotprojekts und macht konkrete Vorschläge zum Nachmachen für andere Kommunen und Beschaffungseinrichtungen. In dem Anhang des Leitfadens finden sich Musterleistungsverzeichnisse und Mustertexte, die für die Ausschreibung entwickelt wurden und kopiert werden können.

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Fallstudie über eine vietnamesische Textilfabrik veröffentlicht

Welche Auswirkungen hat sozial verantwortliche Beschaffung auf die Arbeitsbedingungen?

Sozial verantwortliche Beschaffung mag auf den ersten Blick als ein abstraktes Thema erscheinen. Viele BeschafferInnen können sich schwer vorstellen, dass ihre Maßnahmen beim Einkauf über den weiten Weg der Lieferketten eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen bewirken können. Doch eine neue Studie der CIR zeigt anhand einer Fabrik in Vietnam, dass glaubwürdige Maßnahmen zur Einhaltung von Arbeits- und Menschenrechten in Lieferketten tatsächlich positive Auswirkungen für die ArbeiterInnen haben. Von Januar bis April 2015 hat die vietnamesische Arbeitsrechtsorganisation CDI Recherchen für die CIR über die Arbeitsbedingungen in der Fabrik durchgeführt, an die ein Hersteller aus Nordrhein-Westfalen Aufträge vergibt. Der Hersteller lieferte wiederum Feuerwehr-Hemden an die Stadt Dortmund, mit der die CIR Pilotprojekte zur verantwortlichen Beschaffung von Berufsbekleidung durchführt.

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Neuerscheinung: Dritte Unternehmensbefragung

zur Einhaltung von Sozialstandards in der Berufsbekleiungsindustrie

Die aktuelle Publikation der Firmenprofile 2015/2016 enthält Hintergrundinformationen, Erklärungen der Begrifflichkeiten, sowie die Methodik und die Auswertung der Umfrage. Ebenso enthält sie ein Kapitel mit detaillierte Informationen zu Siegeln und Standards in der Textilbranche.

Die Publikation kann hier heruntergeladen werden.

Neue Publikation der Kampagne "Wie fair kauft meine Stadt?"

Flyer: Sozial verantwortliche Beschaffung in Kommunen - Diese Projekte zeigen, wie es geht

Sozial verantwortliche öffentliche Beschaffung ist nicht umsetzbar? – Diese Projekte zeigen, wie es geht! Fünf ExpertInnen stellen kurz und knapp ihre innovativen Vorreiterprojekte vor und ermuntern so weitere Kommunen, sich mit der Thematik zu befassen. Vorgestellt werden unter anderem eine sozial verantwortliche Pilotausschreibund der Stadt Dortmund für Arbeitsbekleidung im Wert von 100.000 Euro, zwei Initiativen zu IT-Beschaffung und ein Einkaufskatalog mit nachhaltigen Kriterien. Reichen Sie den Flyer an Ihre Kommune weiter oder machen Sie es direkt nach.

Hier können Sie sich den Flyer ansehen.

Hier können Sie den Flyer gegen Porto bestellen.

„Nur gemeinsam können wir die Situation der ArbeiterInnen verbessern“

Viet Anh im Ratssaal des Stadt Bad Kreuznach.

Vortragsrundreise über faire Beschaffung mit vietnamesischer Aktivistin Duong Thi Viet Anh erreichte Vertreter aus Politik und Wirtschaft

Juni 2015 - Nur einen Wunsch äußerte Viet Anh im Vorfeld der Rundreise: „Ich hoffe, dass ich mich mit vielen interessierten Menschen aus verschiedenen Bereichen austauschen kann.“ Diese Erwartung hat sich für Viet Anh mehr als erfüllt. Sie traf sich mit Mitarbeitern des Wirtschaftsministeriums in NRW, mit Bürgermeistern und Landräten, BeschafferInnen, UnternehmerInnen und Engagierten aus der Einen-Welt-Szene in verschiedenen Städten.

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Kommunen in die Pflicht nehmen!

Neue CIR-Kampagne „Wie fair kauft meine Stadt?“ ist an den Start gegangen

Mit dem Ausschank von fairem Kaffee in der städtischen Kantine ist es leider noch nicht getan. Eigentlich fängt die Arbeit damit erst an: Die Ausrichtung der kommunalen Vergabepraxis auf sozial verantwortliche Kriterien ist ein langwieriger Prozess für den Verwaltung und Politik einen langen Atem brauchen. Doch vielen Kommunen geht bereits nach der Einführung des ersten fairen Kaffees die Puste aus...hauchen Sie den Kommunen wieder Kraft ein, indem Sie die Stadtspitze an ihre Verantwortung für würdige Arbeitsbedingungen erinnern!

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Neue Publikation zur fairen Beschaffung erschienen!

In der Broschüre "Quo Vadis, Beschaffung? Eine Bestandsaufnahme der sozial verantwortlichen öffentlichen Beschaffung: Reformen, Spielräume, Vorreiter" findet sich u.a. eine Analyse der Spielräume zur Verankerung sozial Kriterien in der neuen EU Richtlinie und eine vergleichende Analyse der Umsetzungsanforderungen zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen in den Bundesländern Schleswig Holstein, Niedersachsen, NRW und Bremen. Außerdem werden konkrete Hinweise zur Formulierung von Ausschreibungen und eine Beschreibung, wie sozialer Kriterien in der Praxis in den Zuschlagskriterien verankert werden können, vorgestellt. Die Vorstellung der Maßnahmen bestimmter Vorreiter-Kommunen sowie ein Plädoyer zur Beibehaltung des vergabespezifischen Mindestlohns trotz eines allgemeinverbindlichen Mindestlohns runden die Broschüre ab.

Die Broschüre kann gegen eine Schutzgebühr von 2 Euro hier bestellt oder mit Klick auf diesem Link in einer Webversion runtergeladen werden.

Wir wünschen eine spannende und informative Lektüre!

CorA fordert umfassende Umsetzung der neuen EU-Vergaberichtlinie in deutsches Recht

21. November 2014 - Das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, in dem sich die CIR gemeinsam mit vielen anderen Organisationen für eine verbindliche Verankerung internationaler Arbeitsrechte in der öffentlichen Beschaffung einsetzt, hat ein neues Positionspapier zur Umsetzung der EU-Vergaberichtlinie veröffentlicht. Die im April 2014 in Kraft getretene Richtlinie wertet arbeitsrechtliche, umweltbezogene und soziale Kriterien erheblich auf, indem sie deren Einhaltung zu einem allgemeinen Vergabegrundsatz erhebt. Nun gilt nicht mehr nur die stoffliche Beschaffenheit als für den öffentlichen Einkauf relevante Produkteigenschaft, sondern auch nicht stoffliche Merkmale wie der Produktionsprozess. Damit räumt die Richtlinie BeschafferInnen weitreichende Möglichkeiten ein, soziale und umweltbezogene Forderungen in ihren Ausschreibungen zu stellen. So erlaubt es die Richtlinie öffentlichen Beschaffern, bestimmte Zertifikate als Nachweise zu fordern. Das CorA-Netzwerk begrüßt diese Regelungen und fordert die Bundesregierung auf, sie umfassend und fristgerecht in deutsches Recht umzusetzen.

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Unsere Firmenprofile 2013/2014 der Berufsbekleidungsindustrie sind erschienen

In der Publikation sind die Ergebnisse der Befragungen von Arbeitsbekleidungsunternehmen einsehbar

Vor zwei Jahren mussten wir uns noch Beschimpfungen und Drohungen gefallen lassen, als wir den überwiegend kleinen und mittelständischen Berufsbekleidungsunternehmen Fragebögen zur Einhaltung von Arbeitsrechten in den Zulieferketten schickten. Diese Haltung hat sich mittlerweile gewandelt. Soziale Unternehmensverantwortung ist kein Fremdwort mehr, doch es hapert noch stark an Glaubwürdigkeit und Ernsthaftigkeit in der Umsetzung der Vorhaben. Die Arbeitsbekleidungsindustrie stellt einen nicht zu unterschätzenden Wirtschaftsbereich dar. 2.749 Millionen Euro Umsatz machten die meist mittelständischen Unternehmen im letzten Jahr.

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Jede Kommune zählt

Sozial gerechter Einkauf - Jetzt!

Das internationale Projekt zur nachhaltigen öffentlichen Beschaffung der Städte Dortmund, Wels und Trebíc in Zusammenarbeit mit den Nichtregierungsorganisationen Christliche Initiative Romero, Südwind und NaZemi ist an den Start gegangen. Das erste Projekttreffen im Dortmunder Rathaus mit Pressekonferenz und konkreten Absprachen zu den fairen Pilotprojekten war ein voller Erfolg.

1.500 Milliarden Euro geben die Länder der Europäischen Union jedes Jahr für die Vergabe von Dienstleistungen und für die Beschaffung von Gütern aus. Das sind fast 14% des europäischen Bruttoinlandsproduktes. Diese beachtliche Summe stellt eine enorme Einkaufsmacht dar, die einen wichtigen Beitrag zur Einhaltung globaler Arbeits- und Menschenrechte sowie zum Klima- und Umweltschutz leisten könnte.

Den Löwenanteil der öffentlichen Vergabevorgänge in Europa tragen die Kommunen. Sie sind damit wichtige AkteurInnen zur Förderung von Nachhaltigkeit und würdiger Arbeit.

Jedoch finden trotz gesetzlicher Vorschriften und Regelungen soziale Kriterien in den öffentlichen Ausschreibungen in Europa bisher wenig systematische Anwendung. Ein großer Teil der öffentlich beschafften Produkte wird noch immer in Billiglohnländern unter Missachtung grundlegender Arbeitsrechte hergestellt. Dies wollen wir mit dem Projekt ändern!

Tschechien
Österreich
Deutschland
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Ich möchte die Kampagnenarbeit für öffentliche Beschaffung unterstützen!

Ihre Ansprechpartnerin

Johanna Fincke

Arbeitsrechte, verantwortliche öffentliche Beschaffung
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandfinckenoSpam@ci-romero.de

Ihr Ansprechpartner

Christian Wimberger

Arbeitsrechte, verantwortliche öffentliche Beschaffung
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandwimbergernoSpam@ci-romero.de

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