Großhandel

Wenig Transparenz, noch weniger Arbeitsrechte

Hamberger Großmarkt Berlin GmbH & Co. KG

Hauptsitz: München
Inhaber: Günter Titius, Inge Hamberger-Titius, Oliver Titius, Ralf Decker
Anzahl der Mitarbeiter*innen: 500 in Deutschland
Standorte in Deutschland: 4 Märkte und 5 Standorte für Lieferservice
Unternehmensumsatz: nicht bekannt (2015 ca. 200 Mio. vor Eröffnung Filiale Berlin)
Unternehmensbereiche in Deutschland: Cash & Carry und Lieferservice
Sortimentsgröße insgesamt: 55.000; Anteil bio zertifiziert: keine Informationen, Anteil fair zertifiziert: keine Informationen
Eigenmarken im Lebensmittelbereich: AWF, da Partner bei Intergast vermutlich auch deren Eigenmarken (Cuisine Noblesse, Monte Castello); Anteil am Gesamtverkauf: nicht bekannt

1. Transparenz
Das Unternehmen Hamberger Großmarkt hat den Fragebogen der CIR nicht ausgefüllt. Das Unternehmen ist nicht transparent im Hinblick auf Umsätze und Unternehmensstruktur. Ob ein Verhaltenskodex existiert, ist über öffentlich zugängliche Informationskanäle nicht ermittelbar. Auch Informationen zu Produktionsländern und der Struktur der Lieferkette liefert das Unternehmen nicht. Folglich ist das Unternehmen nicht transparent im Hinblick auf CSR-Struktur, Sozialstandards und Zulieferkette.
 
2. Struktur der Lieferkette im Lebensmittelbereich
nicht bekannt
 
3. Verhaltenskodex
Es ist nicht bekannt, ob das Unternehmen über einen Verhaltenskodex verfügt.
3.1 Kodexumsetzung im Lebensmittelbereich: nicht bekannt
3.2 Kontrollen zur Einhaltung des Kodex: nicht bekannt
3.3 Mitgliedschaften in Kontroll-, Monitoring- oder Verifizierungsinitiativen: nicht bekannt
3.4 Weitere Standards und Mitgliedschaften: nicht bekannt
 
4.Belieferung der öffentlichen Hand
nicht bekannt
 
5. Kommentar der CIR
Aufgrund mangelhafter Transparenz in Bezug auf Umsätze, Unternehmensstruktur, Struktur der Zulieferkette und CSR-Struktur sowie fehlender öffentlich zugänglicher Information zu Verhaltenskodizes zur Einhaltung von Sozialstandards wird davon ausgegangen, dass die Sozialstandards für Hamberger bisher keinen hohen Stellenwert haben, das existenzsichernde Löhne nicht gefordert sowie das Recht auf Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen nicht aktiv unterstützt werden. Hamberger berücksichtigt die negativen Auswirkungen der eigenen Beschaffungspolitik auf die Arbeitsbedingungen somit nur ungenügend.

Foto: Maren Kuiter

Ich bin für Ihre Fragen da:

Tabitha Triphaus
Referentin für Beschaffung, fairen Handel
triphausnoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 - 674413-20