Großhandel

Wenig Transparenz, noch weniger Arbeitsrechte

Hamberger Großmarkt GmbH

Die Hamberger Großmarkt GmbH unterhält neben ihrem Lebensmittellieferservice vier Abholgroßmärkte. Ursprünglich ausschließlich in München verortet, eröffnete das Unternehmen inzwischen zwei weitere Großmärkte in Sachsen-Anhalt und 2015 die jüngste Filiale in Berlin. Der Lieferservice wird vom Stammbetrieb in München aus koordiniert und umfasst die Liefergebiete Bayern, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Nordthüringen. 
 

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Hauptsitz: München
Geschäftsleitung: Günter Titius, Inge Hamberger-Titius, Oliver Titius, Ralf Decker
Anzahl der Mitarbeitenden: ca. 500
Standorte in Deutschland: Berlin, Bitterfeld, Wittenberg, München (Cash & Carry sowie Lieferservice), Allstedt (nur Lieferservice)
Unternehmensumsatz: 188,4 Mio. Euro (2019)
Unternehmensbereiche in Deutschland: Cash & Carry, Lieferung
Sortimentsgröße insgesamt: 60.000 bis 65.000 Artikel; Anteil biozertifiziert: nicht bekannt, Anteil fairzertifiziert: nicht bekannt
Eigenmarken im Lebensmittelbereich: AWF, da Partner bei Intergast auch deren Eigenmarken; Anteil am Gesamtverkauf: nicht bekannt  

 

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1. Transparenz:
Hamberger Großmarkt hat den Fragebogen der CIR nicht ausgefüllt. Das Unternehmen ist nicht transparent im Hinblick auf Umsätze und Unternehmensstruktur. Ob ein Verhaltenskodex existiert, ist über öffentlich zugängliche Informationskanäle nicht ermittelbar. Auch Informationen über Produktionsländer und die Struktur der Lieferkette gibt das Unternehmen nicht preis. Folglich ist das Unternehmen nicht transparent im Hinblick auf Sozialstandards und Zulieferketten.

 

2. Struktur der Lieferkette im Lebensmittelbereich:
keine Informationen

 

3. Verhaltenskodex:
keine Informationen

3.1 Kodexumsetzung im Lebensmittelbereich: keine Informationen
3.2 Kontrollen zur Einhaltung des Kodex im Lebensmittelbereich: keine Informationen
3.3 Mitgliedschaften in Kontroll-, Monitoring- oder Verifizierungsinitiativen: keine Informationen
3.4 Weitere Standards und Mitgliedschaften: keine Informationen
 

4. Belieferung der öffentlichen Hand:
keine Informationen

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5. Kommentar der CIR

Aufgrund der mangelhaften Transparenz in Bezug auf Umsätze, Unternehmensstruktur, Struktur der Zulieferkette und CSR-Maßnahmen sowie fehlender öffentlich zugänglicher Informationen zu Verhaltenskodizes wird davon ausgegangen, dass Sozialstandards für Hamberger bisher keinen hohen Stellenwert haben, existenzsichernde Löhne nicht gefordert und die Rechte auf Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen nicht aktiv unterstützt werden. Hamberger berücksichtigt die negativen Auswirkungen der eigenen Beschaffungspolitik auf die Arbeitsbedingungen somit nur ungenügend. 

Foto: Maren Kuiter

Ich bin für Ihre Fragen da:

Tabitha Triphaus
Referentin für nachhaltige Agrarlieferketten, öffentliche Beschaffung
triphausnoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 - 674413-20