Bündnis

Meine Landwirtschaft

Der gesellschaftliche Zusammenschluss von 50 Organisationen aus den Bereichen der Landwirtschaft, dem Lebensmittelhandwerk und der Imkerei setzt sich für Umwelt-, Natur- und Tierschutz ein.

Das Bündnis

Die Agrarpolitik der europäischen Gemeinschaft verursacht aktuell Lebensmittelverschwendung, schädliche Agrar-Im- und Exporte sowie Bäuerinnen- und Bauernsterben innerhalb und außerhalb der EU. Dabei war das ursprüngliche Ziel einmal: genug und bezahlbares Essen für alle.

Damit das wieder möglich ist, braucht es eine Agrar- und Ernährungswende! Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Bündnis „Meine Landwirtschaft“ sechs Forderungen formuliert:

  • Das Menschenrecht auf gesunde Ernährung weltweit durchsetzen: Dafür braucht es gerechte Preise für importierte Agrarprodukte, eine Unterbindung von Billigimporten wie vor allem bei Futtermitteln und Agrar-Sprit sowie die Einstellung aller Exporte, die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern im Globalen Süden bedrohen.
  • Landwirtschaft soll sich lohnen: Die Lösung dafür ist eine möglichst regionale Produktion und Verarbeitung, die Förderung bäuerlicher Betriebe und deren Arbeit sowie die Sicherung von Mindestlöhnen und die Verhinderung von Überproduktion.
  • Gesunde Tiere für gesunde Ernährung: Dafür muss die Würde der Tiere geachtet, quälerische Haltung sowie Zucht verboten und die Subventionen für industrielle Tierhaltung eingestellt werden.
  • Vielfalt statt Monokulturen: Um Vielfalt zu erreichen, muss der Einsatz von synthetischen Dünge- und Pflanzenschutzmitteln reduziert sowie die Artenvielfalt, agrarökologische Lösungen und ökologische Landwirtschaft gezielt gefördert werden.
  • Klimaschutz und nachhaltige Landwirtschaft: Die Umstellung der Fleischproduktion, die Steigerung der Speicherung von Kohlenstoff durch Humusbildung im Acker- und Grünland und die Umsetzung der Energiegewinnung aus Abfallstoffen und Zwischenfrüchten führen zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft.
  • Innovation statt Risiko- und Monopoltechnologien: Dafür muss der Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen, potentieller Lebewesen und geklonter Tiere verboten werden.

Die CIR engagiert sich seit 2015 in dem Bündnis. Damals noch im Rahmen der Kampagne „Supply Cha!nge“ und aktuell im Rahmen der europaweiten Kampagne „Our Food. Our Future.“, die den Wandel des Ernährungssystems anstrebt, hin zu einem nachhaltigen Ernährungssystem.

Ansprechpartner_Dominik_Gross

Ich bin für Ihre Fragen da:

Dominik Groß
Referent für Menschenrechte und Klimaschutz in Agrarlieferketten
grossnoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 - 674413-43

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