Fast Fashion
Foto: Xmate09 (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

H&M versprach existenzsichernde Löhne ab 2018 – Jetzt erinnern wir sie an die noch ausstehende Umsetzung

Vor vier Jahren, am 25. November 2013, machte der Modekonzern H&M eine richtungsweisende Ankündigung. Bis 2018 sollten die rund 850.000 für das Unternehmen produzierenden Näher*innen einen existenzsichernden Lohn bekommen. In den vergangenen Jahren war H & M dann aber notorisch undurchsichtig was die konreten Pläne anging. Das warf für uns die Frage auf, ob ihr Versprechen lediglich ein Werbegag war, um die Öffentlichkeit von den negativen Auswirkungen des Fast Fashion Modells, wie es das Unternehmen betreibt, abzulenken.

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Appell: Petition an Primark unterzeichnen

Transparency Pledge "Folge dem Faden"

Haben Sie schon einmal bei Primark, Forever 21, Urban Outfitters, Walmart oder Armani eingekauft? Wissen Sie, wer Ihre Kleidung hergestellt hat? Und unter welchen Bedingungen sie hergestellt wurde? Wir wissen es auch nicht! Es fehlt oft an öffentlich zugänglichen Informationen, wie Kleidung hergestellt wird. Auf einem T-Shirt steht “Made in China,” aber in welcher der Tausend Fabriken in China wurde es tatsächlich hergestellt? Wie sind die Arbeitsbedingungen dort für die meist weiblichen Beschäftigten? Dass es notwendig ist, mehr über die Fabriken zu wissen, in denen Markenunternehmen Kleidung produzieren lassen, haben mehrere Fabrikkatastrophen in den letzten Jahren schmerzlich vor Augen geführt. Bei dem Einsturz des Rana Plaza Gebäudes am 24. April 2013 in Bangladesch kamen über 1.100 Menschen ums Leben und mehr als 2000 wurden verletzt. Im Jahr davor wurden bei den Bränden in der Ali Enterprises Fabrik in Pakistan und der Tazreen Fashions Fabrik in Bangladesch über 350 Menschen getötet. Viele der Überlebenden bleiben durch ihre Verletzungen bis heute behindert.

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#Modesünde Fast Fashion

Kostenlose Infozeitung

Es gibt auch eine kostenlose Infozeitung der CIR passend zum Thema „Fast Fashion“. Neben dem Phänomen Hobby-Shopping und der Situation im Billiglohnland Myanmar beleuchtet '#Modesünde Fast Fashion' auch die Frage: Was kann ich tun?
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Myanmar: massive Arbeitsrechtsverletzungen

Neue Studie zur Produktion für H&M, C&A, Primark und Co

Näherinnen auf dem Weg in die Fabrik
Foto: Lauren DeCicca MAKMENDE

5. Februar 2017 - Erst seit wenigen Jahren ist das südostasiatische Land für internationalen Handel geöffnet. Aber statt von Anfang an auf grundlegende Arbeitsstandards zu achten, scheint das Land es seinen Nachbarn gleich zu tun: Niedrige Löhne, massive Überstunden und Kinderarbeit sind keine Ausnahme in der sich rasant ausbreitenden Textilproduktion. Dies enthüllen neuste Untersuchungen des niederländischen Forschungszentrums zu Multinationalen Konzernen (SOMO). Unter den Auftraggebern sind auch die Fast Fashion Giganten H&M und Primark…

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Pandabärchen statt Menschenrechte

Kinderkollektion von H&M und WWF täuscht über Arbeitsrechtsverletzungen bei H&M's "Besten" Zuliefererfabriken hinweg

H&M Kinderkollektion mit WWF - lenkt ab von den eigentlichen Misständen
Foto: H&M

29. September 2016 - Die Arbeitsbedingungen in Textilfabriken in Kambodscha, die H&M beliefern, lassen viel zu wünschen übrig - selbst bei den Zulieferern, die H&M als ihre "Besten" bezeichnet. Zu dieser Schlussfolgerung kommt der Bericht "When ‘best’ is far from good enough" (Wenn gut nicht gut genug ist) von der kambodschanischen NGO Center for Alliance of Labor & Human Rights (CENTRAL) und Future In Our Hands, der Clean Clothes Campaign in Norwegen. Dem Bericht liegen Interviews mit ArbeiterInnen zu Grunde, die die Arbeitsrechtsverletzungen in vier Zuliefererbetrieben von H&M in Kambodscha beschreiben.

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Fast Fashion

Das Modekarussell dreht sich immer schneller

Längst haben wir uns daran gewöhnt alle paar Wochen neue Kollektionen in den Geschäften zu finden. Die Modetrends für Frühling, Sommer, Herbst und Winter werden durch Late Summer (Spätsommer) und Early Winter (früher Winter) Kollektionen ergänzt. Die Must-Haves der schnelllebigen Trends kosten nicht viel. Jeder Zeit können wir den letzten Schrei der Mode kaufen – zu unschlagbar billigen Preisen.

Dies ist das Geheimnis hinter der FAST FASHION (schnelle Mode)…

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Ihre Ansprechpartnerin

Kirsten Clodius

Arbeitsrechte, Kampagne für Saubere Kleidung
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandclodiusnoSpam@ci-romero.de

Ihr Ansprechpartner

Maik Pflaum

Arbeitsrechte, Kampagne für Saubere Kleidung
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandpflaumnoSpam@ci-romero.de 

Wer steckt hinter meiner Kleidung?

 

Video zum Bericht "Made in Myanmar"

PRIMARK

soll Transparenz zeigen!

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