“Unsere Zuhörerschaft schätzt uns, weil wir wirklich kritisch über politische Entwicklungen berichten.”

Pedro Landa, Referent für Ressourcengerechtigkeit bei Radio Progreso

Für kritische Medien!

Equipo de Reflexión, Investigación y Comunicación und Radio Progreso

Das Projekt

ERIC und Radio Progreso sind eine Stimme für soziale Bewegungen. Unterstützen Sie diese beeindruckende Arbeit.

Alles begann 1958 mit Bananen. Um den Generalstreik ausgebeuteter Bananenarbeiter*innen zu koordinieren, gründeten Aktivist*innen in Honduras einen Radiosender. Mit mobilisierenden Berichten stand der Sender auch in den schwierigsten Zeiten der unterdrückten Bevölkerung zur Seite. Damals hatte der Radiosender nur einen Kilometer Senderadius, sehr wenig um viele Menschen zu mobilisieren. Heute gibt es ein breites Netz an Zuhörer*innen, besonders aus ländlichen Gebieten.
Radio Progreso ist eine Stimme für soziale Bewegungen und nimmt aktiv an ihnen teil. Der Ausverkauf der Territorien an Bergbau-, Wasserkraft- und Agrarkonzerne und die daraus resultierenden Konflikte sind aktuell die wichtigsten Themen. Die Forschungs- und Bildungsorganisation ERIC sensibilisiert zusammen mit dem Radio für die Auswirkungen des Bergbaus und anderer Großprojekte. Aufgrund seiner kritischen Berichterstattung wurde Radio Progreso schon zwei Mal geschlossen – zuletzt im Juni 2009, nach dem Putsch gegen den nach links gerückten Präsidenten Manuel Zelaya. Das Radio wurde immer wieder in Betrieb genommen und feierte im letzten Jahr sein wohlverdientes 60-jähriges Jubiläum.

ERIC/Radio Progreso leistet nicht nur juristische Beratungsarbeit für Gemeinden im Widerstand gegen Bergbauprojekte, sondern betreibt auch erfolgreiche Kampagnenarbeit.

ERIC/Radio Progreso informiert und mobilisiert Gemeinden z.B. mit Sendungen zu Umweltthemen und lokalen Kämpfen.
ERIC unterstützt Bürger*inneninitiativen zum Beispiel dabei, Gerichtsklagen anzustoßen oder Volksbefragungen durchzuführen.



Tagebergbau in Honduras

Tagebaumine in Honduras



Fotos: ERIC, CIR


Menschenrechtler*innen werden in Honduras diffamiert und verfolgt. Mit ihrem Netz lokaler Korrespondent*innen rettete ERIC/Radio Progreso Kevin Rámirez, einen 21-jährigen Staudammgegner. Für seine Ermordung hatten andere Gemeindemitglieder bereits einen Killer bezahlt.

Ich unterstütze das Kommunikationsteam ERIC & Radio Progreso!

Mit ca. 1.000 Euro kann Radio Progreso eine mehrstündige Sendung über Umweltkonflikte und Menschenrechte produzieren und senden.

Dies ist ein konkretes Beispiel, was Ihre Spende bewirken kann.

Fragen? Rufen Sie uns gerne an: +49 (0) 251 / 67 44 13 – 0

Porträt von Christian Wimberger

Ich bin für Ihre Fragen da:

Christian Wimberger
Referent für öffentliche Beschaffung, Rohstoffe
wimbergernoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 - 674413-21

Unsere Partner*innen

Mit diesen Organisationen arbeiten wir zu Demokratie & Rechtsstaat

Unsere Partner*innen

Mit diesen honduranischen Organisationen arbeiten wir zusammen

Bergbau-Projekt

Industrieller Bergbau in Mittelamerika hat nicht nur gravierende Folgen für die Umwelt, wenn mit hochgiftigen Zyanidlaugungen zum Beispiel Gold aus dem Gestein gewaschen wird. Er führt auch zu sozialen Konflikten und Gewalt.

Maquila-Solidaritätsfonds

Überstunden, Belästigung, Gesundheitsrisiken – und das alles für einen Hungerlohn! Das ist der Alltag für viele Arbeiterinnen in den Weltmarktfabriken Mittelamerikas. Durch den Maquila-Solidaritätsfonds werden die Näherinnen darin bestärkt, ihre Rechte einzufordern.