Großhandel

Wenig Transparenz, noch weniger Arbeitsrechte

Intergast

Intergast ist ein Verbund von 40 Lebensmittelgroßhandelsunternehmen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien und Luxemburg. Das Unternehmen beliefert seit mehr als 30 Jahren Kundschaft aus Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung.  
 

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Hauptsitz: Offenburg
Geschäftsleitung: Ralf Lambert
Anzahl der Mitarbeitenden: 11.000 (DE, BE, AT, CH, LUX)
Standorte in Deutschland: keine Information, Standorte in DE, BE, AT, CH, LUX: 150
Unternehmensumsatz: 1.500 Mio. Euro (2018)
Unternehmensbereiche in Deutschland: Cash & Carry, Lieferung
Sortimentsgröße insgesamt: keine Informationen
Eigenmarken im Lebensmittelbereich: Master Chef Edition, Cuisine Noblesse, Monte Castello Professional; Anteil am Gesamtsortiment: über 800 Artikel. 

 

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1. Transparenz:
Intergast hat den Fragebogen der CIR nicht beantwortet. Das Unternehmen ist nicht transparent im Hinblick auf Umsätze und Unternehmensstruktur. Ob ein Verhaltenskodex existiert, ist über öffentlich zugängliche Informationskanäle nicht ermittelbar. Informationen zu Produktionsländern und zur Struktur der Lieferkette legt das Unternehmen nicht vor. Folglich ist das Unternehmen nicht transparent im Hinblick auf CSR-Maßnahmen Sozialstandards und Zulieferketten.

 

2. Struktur der Lieferkette im Lebensmittelbereich:
keine Informationen

 

3. Verhaltenskodex:
keine Informationen

3.1 Kodexumsetzung im Lebensmittelbereich: keine Informationen
3.2 Kontrollen zur Einhaltung des Kodex im Lebensmittelbereich: keine Informationen
3.3 Mitgliedschaften in Kontroll-, Monitoring- oder Verifizierungsinitiativen: keine Informationen
3.4 Weitere Standards und Mitgliedschaften: keine Informationen
 

4. Belieferung der öffentlichen Hand:
keine Informationen

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5. Kommentar der CIR

Aufgrund der mangelhaften Transparenz in Bezug auf Umsätze, Unternehmensstruktur, Struktur der Zulieferkette und CSR-Maßnahmen sowie fehlender öffentlich zugänglicher Information zu Verhaltenskodizes zur Einhaltung von Sozialstandards wird davon ausgegangen, dass Sozialstandards für Intergast bisher keinen hohen Stellenwert haben. Demnach wird angenommen, dass existenzsichernde Löhne nicht gefordert und die Rechte auf Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen nicht aktiv unterstützt werden. Intergast berücksichtigt die negativen Auswirkungen der eigenen Beschaffungspolitik auf die Arbeitsbedingungen somit nur ungenügend.

Foto: Maren Kuiter

Ich bin für Ihre Fragen da:

Tabitha Triphaus
Referentin für nachhaltige Agrarlieferketten, öffentliche Beschaffung
triphausnoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 - 674413-20