„Die Verantwortung (…) zur Achtung der Menschenrechte obliegt allen Unternehmen.“

UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, Prinzp 14

Die CIR auf der Hauptversammlung von ThyssenKrupp. Foto: CIR

Unternehmen im Rohstoffsektor

Rohstoffe durchlaufen lange und komplexe Lieferketten: angefangen von den Minen, über die Schmelzen, in denen die Metalle aus den Erzen gewonnen werden, bis hin zu den Produzenten und Importeuren von Fertigprodukten wie Smartphones oder Autos. Unternehmen haben an jeder Stelle der Lieferkette eine Verantwortung, sich für die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards einzusetzen und die Bedingungen des Abbaus und Handels zu kontrollieren. Auch viele Unternehmen, die nicht unmittelbar an der Lieferkette beteiligt sind, profitieren vom Rohstoffgeschäft und müssen ihrer menschenrechtlichen Sorgfalt nachkommen. Das gilt besonders für Banken, die in Bergunternehmen investieren und so die Rohstoffmaschinerie erst zum Laufen bringen. Auch Technologieunternehmen sollten die Lieferungen von Maschinen an strikte Standards knüpfen.

Geteilte Verantwortung – verbindliche Regelungen nötig!

Es handelt sich also um eine geteilte Verantwortung verschiedener beteiligter Unternehmen. Die Erfahrung zeigt aber, dass die wenigsten Unternehmen ihr freiwillig nachkommen. Wir setzen uns deshalb für eine gesetzlich verbindliche Verankerung menschenrechtlicher Sorgfalt ein.
Warum fordern wir in unseren Kampagnen trotzdem einzelne Unternehmen auf, Menschenrechte einzuhalten? Aufgrund unserer Kontakte zu Partnerorganisationen und Recherchen erfahren wir immer wieder von Fällen von Menschenrechtsverletzungen, die ein unmittelbares Handeln der beteiligten Unternehmen erfordern. Auf dieser Seite finden Sie Informationen über die Fälle.

Porträt von Christian Wimberger

Ich bin für Ihre Fragen da:

Christian Wimberger
Referent für öffentliche Beschaffung, Rohstoffe
wimbergernoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 - 674413-21