Nicaragua
Neue Kathedrale in Managua
Neue Kathedrale in Managua

Solidarität mit Vilma Nuñez - Eilaktion an die Nicaraguanische Regierung!

Foto: CENIDH

Am 8. März 2017 veröffentlichte die Vizepräsidentin Nicaraguas Rosario Murillo - auf Anfrage von Ministerinnen und ihren stellvertretenden Ministern - einen Brief, in dem sie sich dagegen aussprachen, der Menschenrechtsverteidigerin Vilma Nuñez de Escorcia aufgrund ihres bemerkenswerten Engagements für die Verteidigung von Menschenrechten, den „International Women of Courage Award“ zu verleihen.

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OAS und Nicaragua vereinbaren Kooperation, Wahlfälschungen nicht bestätigt

Von Georg Stein

Managua, 28.01.2017 (amerika 21) - Die Regierung von Nicaragua und die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) haben in einem gemeinsamen Bericht eine längerfristige Zusammenarbeit bekanntgegeben. Innerhalb von drei Jahren sollen einige Gesetze, Institutionen, Wahlmechanismen und sonstige vereinbarte Themen gemeinsam analysiert werden, geplant sind dabei auch konkrete Veränderungsvorschläge. In dem Dokument verpflichtet sich die OAS, "die Gesetze des Landes und seine Verfassung zu achten und sich nicht in die inneren Angelegenheiten des Landes einzumischen".

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Daniel Ortega in Nicaragua als Präsident für vierte Amtszeit vereidigt

Von Steffen Niese

Managua, 12.01.2017 (amerika21) - In Nicaragua ist Präsident Daniel Ortega am Mittwoch für seine vierte Amtszeit vereidigt worden. Bei einer Massenkundgebung auf dem Platz der Revolution in der Hauptstadt Managua übernahm der ehemalige Kommandant der sandinistischen Revolutionstruppen das Amt. Für Kontroversen im Land und auf internationaler Ebene sorgte der Umstand, dass seine Ehefrau Rosario Murillo zugleich als Vizepräsidentin vereidigt wurde.

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Außenbehörde der Europäischen Union kritisiert Wahl in Nicaragua

Vor einem Wahllokal in Managua am 6. November
Foto: amerika21

Von Georg Stein

Brüssel/Managua, 06.12.2016 (amerika21) - Während des Besuchs von OAS-Generalsektretär Luis Almagro in Nicaragua am 1. und 2. Dezember soll ein Sprecher des Europäischen Auslandsdienstes (EAD) erklärt haben, die Europäische Union bedauere "das Fehlen einer akkreditierten nationalen und internationalen Beobachtung". Zudem seien beim Wahlprozess "die Voraussetzungen für eine freie Beteiligung aller politischen Kräfte des Landes nicht gegeben" gewesen. Dies meldeten mehrere Zeitungen in Nicaragua. Auch die Deutsche Welle hat sich dieser Version angeschlossen, die ein weltweites Medienecho fand.

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FSLN gewinnt deutlich

Von

Managua, 09.11.2016 (amerika21) - Bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in Nicaragua hat sich am Sonntag wie erwartet die Sandinistische Nationale Befreiungsfront (FSLN) deutlich durchgesetzt. Nachdem fast alle Stimmen ausgezählt sind, liegt der amtierende Präsident und FSLN-Kandidat Daniel Ortega bei 72,5 Prozent der Stimmen. Neu gewählte Vizepräsidentin ist Ortegas Ehefrau und bisherige Regierungssprecherin, Rosario Murillo. Der Kandidat der Partido Liberal Constitucionalista (PLC), Maximo Rodríguez, erhielt 15 Prozent der Stimmen, José del Carmen Alvarado von der Partido Liberal Iinstitucionalista (PLI) 6,6 Prozent, Saturtnino Cerrato von der Alianza Liberal Nicaragüense (ALN) kam auf 4,3 Prozent. Auf die Kandidaten der Partido Conservador (PC) und der Alianza para la República (APRE) entfielen deutlich unter fünf Prozent.

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Von einem, der ging und doch bleibt

Fernando Cardenal
Foto: IMG_1351FC von Jorge Mejía Peralta, CC BY 2.0, Bildbearbeitung: CIR

Nachruf der Christlichen Initiative Romero auf den am 20. Februar 2016 verstorbenen Jesuiten Fernando Cardenal

Von Anne Nibbenhagen

Am Samstag, den 20. Februar 2016 starb in Managua der Jesuit Fernando Cardenal im Alter von 82 Jahren. Mit seinem Tod verlieren Nicaragua und weltweit alle, die ihn kannten und schätzten, einen Menschen, der mit seiner tiefen Menschlichkeit, Bescheidenheit, Aufrichtigkeit und dem unermüdlichen Einsatz für eine gute Bildung für alle überzeugte.

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© 2017 Christliche Initiative Romero e.V.