Konfliktmineralien

Petition

41.675 Stimmen für verbindliche Verordnung übergeben

Pressemitteilung vom 5. April 2016

Michael Reckordt und Anna Backmann übergeben eine Petition für eine wirksame Konfliktmieralienverordnung mit über 40.000 Unterschriften als Poster an EU-Handelskommissarin Malmström
Anna Backmann (CIR) und Michael Reckordt (PowerShift) übergeben der Handelskommissarin der EU Cecilia Malmström eine Petition für eine verbindliche Konfliktmineralien-Verordnung. Foto: CIR

Am 5. April 2016 trafen sich Vertreter*innen von Europaparlament, EU-Kommission und der niederländischen Ratspräsidentschaft im Rahmen des formellen Trilogs in Brüssel zu Verhandlungen über die neue EU-Konfliktmineralien-Verordnung. Vor dem Treffen überreicht Anna Backmann (CIR) zusammen mit Michael Reckordt (PowerShift) knapp 42.000 Unterschriften der Petition „Stoppt den tödlichen Handel mit Konfliktmineralien“ an EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström. Davor sprachen die beiden “Stop Mad Mining”-Vertreter*innen mit Roland Roosdrop, Direktor der Abteilung für Außenhandel im niederländischen Außenministerium. Als Vertreter der niederländischen Ratspräsidentschaft muss er in den Trilogverhandlungen die z.T. auseinanderklaffenden Interessen der 28 EU-Mitgliedstaaten zu vertreten.

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Im Anschluss an die Verhandlungen trafen wir noch Europa-Abgeordneten Helmut Scholz von der Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordische Grüne. Er betonte wie wichtig der Druck aus der Zivilgesellschaft im Trilogprozess ist.

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Bei der Petitionsübergabe haben wir lokale Unterstützung von dem kirchlichen Netzwerk CIDSE erhalten, das ebenfalls eine Petition zu Konfliktmineralien lanciert hat.

Stop Mad Mining macht auf den Zusammenhang zwischen unseren Smartphones und kriegerischen Konflikten im globalen Süden aufmerksam.

Porträt von Patrick Niemann

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Patrick Niemann
- derzeit in Elternzeit -
Referent für Rohstoffe, Spielzeug
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