Zur Hauptversammlung der Aurubis AG am 12. Februar fordern Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen von Europas größtem Kupferkonzern die Einhaltung des Lieferkettengesetzes. Nach der Romero Initiative (CIR) hat auch Misereor eine Beschwerde gegen Aurubis eingereicht.
Neuauflage des Labelguides der Romero Initiative e.V. (CIR): 80 gängige Logos für Lebensmittel und Kleidung wurden in den Kategorien Soziales, Ökologie und Glaubwürdigkeit überprüft. Es zeigt sich: Die Zahl der Labels wächst stetig, ihre Glaubwürdigkeit hält damit oft nicht Schritt. Viele Labels versprechen hohe Standards, deren Einhaltung jedoch nicht nachvollziehbar ist.
Die Romero Initiative (CIR) hat zehn Gewürzspekulatius-Produkte auf ihre Nachhaltigkeit geprüft – mit ernüchterndem Ergebnis: Kein einziger Keks erfüllt höchste ökologische und soziale Standards. In allen getesteten Sorten, darunter Produkte von EDEKA, Bahlsen und Coppenrath Feingebäck, wird Butter durch billiges Palmöl ersetzt.
Eine von der Romero Initiative (CIR) veröffentlichte Befragung von deutschen Spielzeugunternehmen zeigt auf: Während einige Firmen Pionierarbeit in puncto menschenrechtliche Sorgfaltspflichten leisten, scheint der Großteil der Branche in Deutschland im Stillstand zu verharren.
Bei seinem Antrittsbesuch in Brüssel hat Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigt, das deutsche Lieferkettengesetz (LkSG) abschaffen zu wollen. Zudem sprach er sich klar gegen die geplante EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) aus. Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis reagiert mit deutlichem Protest – und startet eine Petition zur Rettung des Gesetzes!
Zur Hauptversammlung der Aurubis AG fordern Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen von Europas größtem Kupferkonzern die Einhaltung des Lieferkettengesetzes und ein Ende der Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung.
Palmöl des Herstellers Dinant gelangt aus Honduras auch auf den deutschen Markt – trotz Gewalt, Vertreibungen und Menschenrechtsverletzungen. Erste Konzerne reagieren, doch viele handeln noch nicht.
6.2.2025. Die Aussetzung der nahezu kompletten Mittel für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe durch die US-Entwicklungsbehörde USAID hat gravierende Auswirkungen auf die direkte Versorgung von mindestens 120 Millionen Menschen in mehr als 100 Ländern. VENRO warnt vor unabsehbaren Folgen für das globale humanitäre System.
5.2.2025. Gemeinsam mit Betroffenen und Organisationen aus Mexiko und Panama reicht die Romero Initiative (CIR) Lieferkettenbeschwerde und einen Hinweis gegen den Metallkonzern Aurubis ein und fordert die Einhaltung der Sorgfaltspflichten gemäß Lieferkettengesetz. Aurubis importiert nachweislich Kupfererz aus Minen, die mit Trinkwasserverschmutzung, Gesundheitsschädigungen und gewaltsamer Repression in Verbindung stehen.
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