“Menschenrechte sind nicht gegen Profitinteressen verhandelbar!”

Pedro Cabezas, Projektkoordinator bei CRIPDES

Zusammen gegen die rücksichtslose Bergbauindustrie!

Ein Projekt mit CRIPDES, Colectivo Madre Selva, Centro Humboldt, ERIC und Radio Progreso

Das Projekt

Bergbau-Demonstration-Plakat-ERIC-Honduras
Foto: ERIC

Gut organisierter, zivilgesellschaftlicher Widerstand wirkt. Unterstützen Sie dieses bedeutende Projekt gegen Raubbau in Mittelamerika!

Industrieller Bergbau in Mittelamerika hat nicht nur gravierende Folgen für die Umwelt, wenn mit hochgiftigen Zyanidlaugungen zum Beispiel Gold aus dem Gestein gewaschen wird. Er führt auch zu sozialen Konflikten und Gewalt. Menschenrechtsaktivist*innen in Mittelamerika werden häufig eingeschüchtert, kriminalisiert oder ermordet, wenn sie sich gegen Bergbauprojekte zur Wehr setzen.

Das muss aufhören! Betroffene Gemeinden in Mittelamerika stellen sich vereint mit beratenden Organisationen gegen skrupellose Bergbaukonzerne. Sie kämpfen dafür, dass sie selbst über die Nutzung ihres Landes und ihrer Ressourcen bestimmen können. Regierungen und Unternehmen sollen das Nein zum industriellen Bergbau akzeptieren.

Die Organisationen beraten betroffene Gemeinden, wie sie Widerstand gegen Bergbauunternehmen leisten können.

Sie veröffentlichen Studien und lancieren Kampagnen für eine starke umweltpolitische und menschenrechtliche Regulierung des Bergbausektors. Dies hatte in El Salvador bereits Erfolg: Im März 2017 wurde das erste komplette Bergbauverbot in El Salvador verabschiedet– ein Meilenstein für die Antibergbau-Bewegung und Vorbild für soziale Bewegungen in vielen Ländern.

Die Organisationen vernetzen sich seit Gründung des Netzwerks ACAFREMIN (Zentralamerikanische Allianz angesichts des Bergbaus) im April 2017 auch regional mit weiteren Organsationen und betroffenen Gemeinden. Zusammen mit der CIR hat die Allianz eine internationale Kampagne für die Gemeinde Mina La India in Nicaragua lanciert.

Mann demonstiert mit einem Plakat. Der Slogan darauf lautet: No a la mineria.

Ein Bergmann steigt in den Schacht der Mine La India.

Tagebergbau in Honduras

Drei Männer aus dem Bergbauprojekt sitzen auf einer Bank

Fotos: CIR, Centro Humboldt, ERIC



Bergbauunternehmen und politische Eliten werden mit dem Ausverkauf von Land und Metallen auf Kosten von Menschenrechten und der Umwelt reich. Die Gemeinden und Organisationen setzen sich dem Raubbau entgegen. Das Bergbauverbot in El Salvador zeigt, was gut organisierter zivilgesellschaftlicher Widerstand bewirken kann!

Logo der Organisation CRIPDES


Ich unterstütze das Bergbau-Projekt!

Für ca. 200 Euro kann eine Aktivist*in aus einer vom Bergbau betroffenen Gemeinde an einer regionalen Konferenz teilnehmen und sich mit anderen betroffenen Menschen über Widerstandsstrategien austauschen.

Dies ist ein konkretes Beispiel, was Ihre Spende bewirken kann.

Fragen? Rufen Sie uns gerne an: +49 (0) 251 / 67 44 13 – 0

Porträt von Thomas Krämer

Ich bin für Ihre Fragen da:

Thomas Krämer
Geschäftsführung, Referent für Nicaragua
kraemernoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 - 674413-14

Porträt von Christian Wimberger

Ich bin für Ihre Fragen da:

Christian Wimberger
Referent für öffentliche Beschaffung, Rohstoffe
wimbergernoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 - 674413-21