Modeunternehmen

H&M

Krieg die Kurve, H&M!

…denn versprochen ist versprochen!

Aktionswoche – Krieg die Kurve H&M!

Am 25. November 2013 machte H&M eine richtungsweisende Ankündigung: Bis 2018 sollten die rund 850.000 Arbeiter*innen seiner ‘Gold’-und ‘Platin’- Zulieferer einen existenzsichernden Lohn bekommen. Doch der Fast Fashion Konzern scheint sich nicht mehr daran zu erinnern. Deshalb hat die Kampagne für Saubere Kleidung vom 23. bis 30. November – pünktlich zum Kauf-nix-Tag und dem Startschuss zum Advents-Shopping – die Realität der Lohnbedingungen und H&Ms gebrochenes Versprechen auf die Straße gebracht – von London bis Mailand, von Sri Lanka bis in die Schweiz. In Deutschland fanden Aktionstheater in über 10 Städten statt.
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Krieg die Kurve – H&M!
Halte dein – Versprechen!

…das war der Schlachtruf der Aktion in Münster am 27. November vor der H&M Filiale in der Fußgängerzone Ludgeristraße. Mit unser “Wartezimmer für existenzsichernde Löhne” direkt vor dem Eingang war gut stets gut gefüllt mit Aktivist*innen und Passant*innen die ebenso zahlreich wie bereitwillig mit einer Protespostkarte unsere Fordernugen unterstützten: Existenzsichernde Löhne – jetzt!
Besonders beeindruckt hat uns auch die Fülle Münsteraner Initiativen, die sich daran beteiligt haben: BUND Jugend, Eine Welt Netz NRW, Vamos e.V., Münster gegen TITIP, sneep und Münster nachhaltig e.V..
Ach, und der WDR war auch da: Zum TV-Bericht
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PS: Jetzt auch den Forderungen an H&M anschließen und Online Petition unterzeichnen!

Aktion für existenzsichernde Löhne bei H&M

Aktion für existenzsichernde Löhne bei H&M

Aktion für existenzsichernde Löhne bei H&M

Aktion für existenzsichernde Löhne bei H&M

Aktion für existenzsichernde Löhne bei H&M

Aktion für existenzsichernde Löhne bei H&M

Fotos: Kirsten Clodius (CIR)

Darum geht es in der Kampagne: H&M an sein Versprechen erinnern!

Eines müssen wir H&M lassen: Der schwedische Modekonzern hat den Trend hin zum ökologischen Gewissen seiner Kund*innen erkannt. Auf einem bauchfreien weißen T-Shirt einer Schaufensterpuppe steht:

„There is no planet B“

(Es gibt keinen Planeten B)
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Doch die Botschaft ist irreführend. Denn das System der schnellen Mode von H&M sowie von Primark & Co trägt maßgeblich zur Zerstörung des Planeten bei. Auch dieses T-Shirt wird vermutlich in ein paar Wochen schon wieder out sein und zigtausend-fach auf riesigen Müllbergen landen. Dann wird es bei H&M schon wieder etwas Neues geben.
Um diesen schnellen Wechsel der Kollektionen leisten zu können, müssen am anderen Ende der Lieferkette Arbeiter*innen für ihren Hungerlohn immer noch schneller arbeiten:

„Wir essen nicht genug und arbeiten sehr hart, um das Produktionssoll zu erfüllen. Wir machen auch keine Pause, um aufs Klo zu gehen.“

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Das erzählt Pheareak aus Kambodscha. Sie näht in einer Zulieferfabrik von H&M. Was ihr und ihren hunderttausenden Kolleg*innen auf der Welt helfen würde, wäre ein Lohn, von dem sie Essen, Wohnung, Kleidung und Schulbildung für die Kinder bezahlen können. 2013 hat H&M versprochen, dass die Arbeiter*innen ab 2018 diesen Existenzlohn bekommen sollen und dafür viel Lob geerntet. Doch im diesjährigen Nachhaltigkeitsbericht steht nichts mehr davon – nur noch viele schöne, leere Worte.
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Wenn H&M dieses Versprechen nicht bis Ende des Jahres erfüllt, betrügt der Modekonzern nicht nur die Arbeiter*innen, sondern auch seine Kund*innen!
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Deshalb fordern wir als Mitglied der internationalen Kampagne für Saubere Kleidung H&M auf, nicht nur seine Werbebotschaften, sondern auch seine Geschäftspraxis zu ändern, sodass Näher*innen endlich einen Existenzlohn erhalten!

Foto: Maren Kuiter

Ich bin für Ihre Fragen da:

Isabell Ullrich
Referentin für Presse, Kleidung
ullrichnoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 - 674413-13

Porträt von Maik Pflaum

Ich bin für Ihre Fragen da:

Maik Pflaum
Referent für El Salvador, Kleidung, Spielzeug
pflaumnoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0911 - 214 2345