Modeunternehmen

H&M

Krieg die Kurve, H&M!

…denn versprochen ist versprochen!

Aktionswoche – Seien Sie dabei!

Am 25. November 2013 machte H&M eine richtungsweisende Ankündigung: Bis 2018 sollten die rund 850.000 Arbeiter*innen seiner ‘Gold’-und ‘Platin’- Zulieferer einen existenzsichernden Lohn bekommen. Doch der Fast Fashion Konzern scheint sich nicht mehr daran zu erinnern.
Zur selbstgesetzten Frist erinnern wir H&M an sein Versprechen in einer Aktionswoche!

Wann?

23. bis 30. November 2018

Wo?

Weltweit vor vielen H&M Filialen und in den Sozialen Medien, unter anderem in Bonn, Dresden, Hannover, Mannheim, Münster, Neumünster, Stuttgart.
Finden Sie Ansprechpartner und weitere Infos auf www.saubere-kleidung.de oder starten Sie eine Aktion vor einer H&M Filiale in Ihrer Nähe!

Was?

Straßenaktionen, Posts, … – alles, was H&M an sein Versprechen erinnert, ist erlaubt.
Lassen Sie sich von den bisher geplanten Aktionen inspirieren oder schreibt uns an ullrichnoSpam@ci-romero.de! Wir versorgen Euch mit Tipps, Grafiken und vielem mehr.
PS: Jetzt schon aktiv werden und Online Petition unterzeichnen!

Darum geht es in der Kampagne: H&M an sein Versprechen erinnern!

Eines müssen wir H&M lassen: Der schwedische Modekonzern hat den Trend hin zum ökologischen Gewissen seiner Kund*innen erkannt. Auf einem bauchfreien weißen T-Shirt einer Schaufensterpuppe steht:

„There is no planet B“

(Es gibt keinen Planeten B)

Doch die Botschaft ist irreführend. Denn das System der schnellen Mode von H&M sowie von Primark & Co trägt maßgeblich zur Zerstörung des Planeten bei. Auch dieses T-Shirt wird vermutlich in ein paar Wochen schon wieder out sein und zigtausend-fach auf riesigen Müllbergen landen. Dann wird es bei H&M schon wieder etwas Neues geben.
Um diesen schnellen Wechsel der Kollektionen leisten zu können, müssen am anderen Ende der Lieferkette Arbeiter*innen für ihren Hungerlohn immer noch schneller arbeiten:

„Wir essen nicht genug und arbeiten sehr hart, um das Produktionssoll zu erfüllen. Wir machen auch keine Pause, um aufs Klo zu gehen.“


Das erzählt Pheareak aus Kambodscha. Sie näht in einer Zulieferfabrik von H&M. Was ihr und ihren hunderttausenden Kolleg*innen auf der Welt helfen würde, wäre ein Lohn, von dem sie Essen, Wohnung, Kleidung und Schulbildung für die Kinder bezahlen können. 2013 hat H&M versprochen, dass die Arbeiter*innen ab 2018 diesen Existenzlohn bekommen sollen und dafür viel Lob geerntet. Doch im diesjährigen Nachhaltigkeitsbericht steht nichts mehr davon – nur noch viele schöne, leere Worte.

Wenn H&M dieses Versprechen nicht bis Ende des Jahres erfüllt, betrügt der Modekonzern nicht nur die Arbeiter*innen, sondern auch seine Kund*innen!

Deshalb fordern wir als Mitglied der internationalen Kampagne für Saubere Kleidung H&M auf, nicht nur seine Werbebotschaften, sondern auch seine Geschäftspraxis zu ändern, sodass Näher*innen endlich einen Existenzlohn erhalten!

Foto: Maren Kuiter

Ich bin für Ihre Fragen da:

Isabell Ullrich
Referentin für Presse, Kleidung
ullrichnoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 - 674413-13

Porträt von Maik Pflaum

Ich bin für Ihre Fragen da:

Maik Pflaum
Referent für El Salvador, Kleidung, Spielzeug
pflaumnoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0911 - 214 2345