Lebensmittel

„Auf der ganzen Welt leiden Menschen entlang globaler Lebensmittellieferketten. Das muss aufhören!“

Dominik Groß (CIR), Campaigner für das Projekt „Our Food. Our Future“

Die Christliche Initiative Romero ist Teil der europaweiten Kampagne „Our Food. Our Future“, um sich für ein gerechteres und nachhaltigeres Lebensmittelsystem einzusetzen. Aber wir sind nicht alleine: Insgesamt 16 Organisationen aus der EU, Südafrika und Brasilien unterstützen das Projekt für einen Systemwandel in der Agrar- und Lebensmittelindustrie. Erfahrt im Video mehr über unsere Partner*innen (englisch).

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Das sind unsere Forderungen

…an globale Lebensmittelkonzerne
  • Lebensmittelkonzerne müssen unfaire Handelspraktiken, die unverhältnismäßigen Druck auf vorgelagerte Akteur*innen wie Kleinbäuer*innen in ihrer Lieferkette ausüben, UNTERBINDEN. Wir fordern, dass Lebensmittelkonzerne ihren Markteinfluss verantwortungsvoll nutzen!
  • Lebensmittelkonzerne müssen ihre Zulieferer dabei unterstützen, folgendes Fehlverhalten zu verhindern, zu mindern oder zu beheben.
  • Innerhalb ihrer eigenen Lieferketten müssen große Lebensmittelkonzerne menschenrechtliche und ökologis-che Sorgfaltspflichten ERFÜLLEN und dabei die besondere Situation und Verwundbarkeit von migrantischen Arbeiter*innen und weiblichen Beschäftigten in den Agrar-Lieferketten berücksichtigen.
  • Große Lebensmittelunternehmen MÜSSEN die Selbstbestimmung der Kleinbäuer*innen, ihre eigenen Anbau-methoden zu wählen, ebenso respektieren wie ihr traditionelles Wissen. Sie dürfen Kleinbäuer*innen nicht in einen Teufelskreis der Abhängigkeit von externen Mitteln (wie Saatgut und Pestiziden) zwingen.
  • All dies muss mit Maßnahmen einhergehen, die die Transparenz und Rückverfolgbarkeit in Lieferketten sich-erstellen, indem relevante Dokumente zu den genannten Themen veröffentlicht werden, wie z.B. Lieferanten-listen und Rechenschaftsberichte.

…an europäische Supermärkte
  • Supermärkte müssen menschenrechtliche und ökologische Sorgfaltspflichten ERFÜLLEN und dabeidie besondere Situation und Verwundbarkeit von Arbeitsmigrant*innen und weiblichen Beschäftigten in den Agrar-Lieferketten berücksichtigen.
  • Supermärkte müssen unfaire Handelspraktiken UNTERBINDEN.
  • Supermärkte müssen eine ökologische Produktion in ihren Lieferketten vorantreiben.
  • Supermärkte müssen ihre Lieferant*innen dabei unterstützen, folgendes Fehlverhalten zu verhindern, zu mindern oder zu beheben.
  • Supermärkte müssen die Nachverfolgbarkeit aller Produkte SICHERSTELLEN!
  • Supermärkte müssen mit dem Green- und Socialwashing ihres Images durch den Verkauf von Produkten mit Pseudo-Zertifizierungen AUFHÖREN.

…an europäische Entscheidungsträger*innen

Umsetzung wirkungsvoller Lieferkettengesetze

  • Die EU-Regierungen müssen an einer ehrgeizigen Umsetzung der Farm to Fork-Strategie (F2F) arbeiten, beispielsweise durch Änderungen an der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Diese muss eine globale Dimen-sion der Agrar-Lieferketten beinhalten und die Perspektiven der besonders gefährdeten Akteur*innen in den Agrar-Lieferketten berücksichtigen.
  • Die EU muss im Neuen Migrations- und Asylpaket ehrgeizige, rechtsverbindliche Regelungen umsetzen, die illegalisierten Arbeitsmigrant*innen, die in der europäischen Lebensmittelproduktion tätig sind, den Schutz ihrer Menschen- und Arbeitsrechte garantieren.
  • Die EU muss die United Nations Declaration on the Rights of Peasants and Other People Working in Rural Ar-eas (UNDROP) umsetzen, um Landrechte und menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen für migran-tische und saisonale Arbeiter*innen in Agrar-Lieferketten zu gewährleisten.
  • Die EU muss einen Mechanismus einführen, der die Praktiken von Supermärkten, die Lebensmittelver-schwendung verursachen, sanktioniert.

Mehr zu unseren Kampagneninhalten und politischen Forderungen

Ansprechpartner_Dominik_Gross

Ich bin für Ihre Fragen da:

Dominik Groß
Referent für Menschenrechte und Klimaschutz in Agrarlieferketten
grossnoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 - 674413-43

Foto: Maren Kuiter

Ich bin für Ihre Fragen da:

Tabitha Triphaus
Referentin für nachhaltige Agrarlieferketten, öffentliche Beschaffung
triphausnoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 - 674413-20