Kampagne für Saubere Kleidung
(c) Will Baxter

Eilaktion: Über 200 kambodschanische Arbeiter*innen verlieren fristlos ihren Job

Fristlos gekündigte kambodschanische Gewerkschafter*innen verlangen Gerechtigkeit!
Foto: CCC

Die plötzliche Schließung einer Bekleidungsfabrik ließ 208 Arbeiter*innen in Kambodscha im Regen stehen. Sie haben ohne Vorwarnung von heute auf morgen ihren Job verloren, stehen ohne ihr Gehalt da, - von einer rechtmäßigen Entschädigung ganz zu schweigen. Ein Jahr nach Fabrikschließung kämpfen die entlassenen Arbeiter*innen noch immer um ihre rechtmäßige Entschädigung. Helfen Sie und machen Sie mit!

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Myanmar: massive Arbeitsrechtsverletzungen

Neue Studie zur Produktion für H&M, C&A, Primark und Co

Näherinnen auf dem Weg in die Fabrik
Foto: Lauren DeCicca MAKMENDE

5. Februar 2017 - Erst seit wenigen Jahren ist das südostasiatische Land für internationalen Handel geöffnet. Aber statt von Anfang an auf grundlegende Arbeitsstandards zu achten, scheint das Land es seinen Nachbarn gleich zu tun: Niedrige Löhne, massive Überstunden und Kinderarbeit sind keine Ausnahme in der sich rasant ausbreitenden Textilproduktion. Dies enthüllen neuste Untersuchungen des niederländischen Forschungszentrums zu Multinationalen Konzernen (SOMO). Unter den Auftraggebern sind auch die Fast Fashion Giganten H&M und Primark…

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Unterstützen Sie die Petition – Befreit Bangladeschs Aktivist*innen aus der Haft!

Foto: © Rich LI, lLRF

Die Kampagne für Saubere Kleidung unterstützt die Petition des International Labour Rights Forum (ILRF), mit der Unternehmen wie H&M, C&A oder Inditex aufgefordert werden, sich für unrechtmäßig verhaftete Arbeiterinnen und Arbeiter einzusetzen.

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Invisible Workers: Der Ausbeutung ausgeliefert

Syrische Flüchtlinge in türkischen Nähfabriken

Bild eines syrischen Flüchtlings. Er sitzt auf einer Treppe, man sieht nur seinen Unterkörper, er hält seine Hände ineinander.
Foto: Fair Action/Future in our hands

In der Türkei arbeiten tausende syrische Geflüchtete in Nähfabriken für nordeuropäische Modemarken - allen voran H&M, aber auch andere (z.B. Gina Trikot, KappAhl, Lindex). Sie schuften unter unwürdigen Arbeitsbedingungen und ihre Löhne liegen deutlich unter dem gesetzlichen Mindestlohn. Obwohl die Türkei für die Marken ein wichtiges Zulieferland ist, tun diese noch immer viel zu wenig, um die Ausbeutung von Geflüchteten in ihrer Lieferkette zu vermeiden.

Die Türkei ist nach China und Bangladesch das drittgrößte Produktionsland von Bekleidung. Aber auch wenn es inzwischen für Flüchtlinge gesetzlich möglich ist, einen legalen Arbeitsplatz zu bekommen, haben nach Schätzungen nur 7000 von etwa 250.000 bis 400.000 arbeitenden Syrer*innen eine Arbeitserlaubnis.

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Willkürliche Verhaftungen von Gewerkschafter*innen während eines Streiks in Bangladesch

29. Dezember 2016 - Die Kampagne für Saubere Kleidung sorgt sich um die Sicherheit von Gewerkschafter*innen und Arbeiter*innen in Bangladesch. Einige von ihnen waren scheinbar willkürlich festgenommen worden, während sich Tausende Arbeiter*innen in Ashulia, einer Gegend in Dhaka, an einem Streik für höhere Löhne beteiligt hatten. Der Streik begann am 12. Dezember in der Windy Apparels Fabrik, die erst vor kurzem in den Nachrichten in Verbindung mit dem Tod einer Angestellten im Oktober erwähnt wurde. Die Fabrik produziert Kleidung für mehrere Markenunternehmen, darunter H&M, Inditex (dem die Marke Zara gehört), Esprit, Tesco, Arcadia, s.Oliver und Debenhams. Innerhalb kürzester Zeit nahmen auch umliegende Fabriken an dem Streik teil. Am 20. Dezember 2016 wurden 59 Fabriken geschlossen.

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Eilaktion gegen Urteilsverkündung abgelaufen

21. Dezember 2016 - Die angeklagten Arbeiter*innen aus Tipitapa, die während eines friedlichen Protests für bessere Arbeitsbedingungen und gegen die Kündigung von zwei Gewerkschaftern gewaltsam verhaftet wurden, erhielten das vorgesehene Mindeststrafmaß. Dank des internationalen Protests konnte ausreichend Druck ausgeübt werden, die Gefängnisstrafen von 3,5 bzw. 7 Jahren zu verhindern.

Zehn der 12 Arbeiter*innen wurden zu einem Jahr Freiheitsentzug verurteilt, die anderen beiden zu zwei Jahren. Auch wenn die Verurteilung letztlich nicht abgewendet werden konnte, ist es eine große Erleichterung, dass die Strafe im Hausarrest verübt werden soll. Jeden Monat müssen sie sich vor Gericht melden und dürfen das Land nicht verlassen.

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Zivilgesellschaft begrüßt Einigung im Textilbündnis

Stellungnahme der Zivilgesellschaft im Bündnis für nachhaltige Textilien zur Mitgliederversammlung 2016

22. November 2016 - Der Steuerungskreis hat Ende Oktober nach langen, nicht immer leichten Verhandlungen den Startschuss für die nächste Phase des Textilbündnisses gegeben. Die Zivilgesellschaft im Textilbündnis begrüßt diese Einigung und sieht dies als wichtigen ersten Schritt hin zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Wertschöpfungskette. Alle Mitglieder müssen nun bis Ende Januar 2017 eigene Umsetzungsziele, sogenannte Roadmaps, erstellen.

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Bündnis für Nachhaltige Textilien stellt wichtige Weichen für die Umsetzung

Stellungnahme der Kampagne für Saubere Kleidung zu Fortschritten beim Textilbündnis

27. Oktober 2016 - Nach intensiven Verhandlungen hat sich der Steuerungskreis des Bündnisses für nachhaltige Textilien auf den Rahmen des Review-Prozesses geeinigt. Demnach müssen alle Mitglieder bis Ende Januar 2017 eigene Roadmaps mit Zielsetzungen erstellen, die im Laufe des Jahres umgesetzt werden sollen. Anfang 2018 wird die Erfüllung der Ziele durch eine unabhängige Dritte Instanz überprüft und verifiziert. Mit diesem hart errungenen Kompromiss sind nun die Weichen dafür gestellt, dass konkrete Verbesserungen innerhalb der Lieferkette angegangen werden.

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Pandabärchen statt Menschenrechte

Kinderkollektion von H&M und WWF täuscht über Arbeitsrechtsverletzungen bei H&M's "Besten" Zuliefererfabriken hinweg

H&M Kinderkollektion mit WWF - lenkt ab von den eigentlichen Misständen
Foto: H&M

Die Arbeitsbedingungen in Textilfabriken in Kambodscha, die H&M beliefern, lassen viel zu wünschen übrig - selbst bei den Zulieferern, die H&M als ihre "Besten" bezeichnet. Zu dieser Schlussfolgerung kommt der Bericht "When ‘best’ is far from good enough" (Wenn gut nicht gut genug ist) von der kambodschanischen NGO Center for Alliance of Labor & Human Rights (CENTRAL) und Future In Our Hands, der Clean Clothes Campaign in Norwegen. Dem Bericht liegen Interviews mit ArbeiterInnen zu Grunde, die die Arbeitsrechtsverletzungen in vier Zuliefererbetrieben von H&M in Kambodscha beschreiben.

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Handel und Marken in die Pflicht nehmen!

Neuer Fairtrade Textilstandard – und die Meinung der CIR

Fairtrade Deutschland (kurz: FTD) hat eine Zeitung zum Fashion Fairday, der am 30.9. stattfindet, publiziert. Darin wird auch Maik Pflaum von der CIR interviewt. Er erklärt auf Seite 3, was wir vom neuen Fairtrade Textilstandard halten und warum wir im Bündnis für nachhaltige Textilien mitarbeiten. Und warum gesetzliche Regelungen effektiver wären.

Zeitung hier herunterladen

Mala & die Billig-Zombies

Neues Browser Game Online!

Im Rahmen des Projektes „Ob Kittel oder Blaumann – Auszubildende für faire Arbeitskleidung“ präsentiert die Kampagne für Saubere Kleidung ein Browsergame, das wesentliche Kritikpunkte an den Rahmenbedingungen in der Arbeitskleidungs-Industrie auf spielerische Weise, aber mit ernstem Bezug thematisiert. Das Spiel ist sehr gut gemacht - Vorsicht Suchtfaktor...!

Hier geht es zum Spiel!

Die CIR in der Kampagne für Saubere Kleidung

Einsatz für Arbeitsrechte weltweit

Intensive Kontakte nach Mittelamerika erlauben es uns, Recherchen durchführen zu lassen, die uns als Grundlage für die Erstellung von Informations- und Aktionsmaterialien dienen. So hat die CIR verschiedene Werkmappen zum Thema herausgegeben, die in Schule und Gruppen eingesetzt werden können. Außerdem erstellen wir Aktionszeitungen und initiieren Petitionen und Apelle.

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Ziele der CCC

Mindeststandards und Vereinigungsrecht in der Bekleidungsindustrie

Den an der Kampagne beteiligten Organisationen geht es darum, in enger Kooperation mit den PartnerInnen in den Ländern des Südens, die Umsetzung sozialer Mindeststandards und Durchsetzung des Vereinigungsrechts bei der Herstellung von Kleidung zu erreichen.

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Ihre Ansprechpartnerin

Kirsten Clodius

Arbeitsrechte, Kampagne für Saubere Kleidung
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandclodiusnoSpam@ci-romero.de

Ihr Ansprechpartner

Maik Pflaum

Arbeitsrechte, Kampagne für Saubere Kleidung
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandpflaumnoSpam@ci-romero.de 

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