Kampagne für Saubere Kleidung
(c) Will Baxter

Handel und Marken in die Pflicht nehmen!

Neuer Fairtrade Textilstandard – und die Meinung der CIR

Fairtrade Deutschland (kurz: FTD) hat eine Zeitung zum Fashion Fairday, der am 30.9. stattfindet, publiziert. Darin wird auch Maik Pflaum von der CIR interviewt. Er erklärt auf Seite 3, was wir vom neuen Fairtrade Textilstandard halten und warum wir im Bündnis für nachhaltige Textilien mitarbeiten. Und warum gesetzliche Regelungen effektiver wären.

Zeitung hier downloaden

KiK zahlt!

Nach fast vier Jahren: Einigung über die Entschädigung der Opfer des tödlichen Fabrikbrandes in Pakistan

Foto: CCC

Nach vier Jahren des öffentlichen Protests und Monate andauernden Verhandlungen gibt es nun eine Einigung bezüglich der Entschädigung der Opfer. Die Opfer und Angehörigen der getöteten ArbeiterInnen der Ali Enterprise Fabrik in Pakistan sollen 5 Millionen US Dollar als Entschädigung erhalten. Am 11. September 2012 verloren mehr als 250 ArbeiterInnen ihr Leben und über 50 Menschen wurden bei dem schlimmsten Fabrikbrand in Asien, der Ali Enterprise Fabrik in Karachi, verletzt. Die ArbeiterInnen verbrannten bei lebendigem Leib, da sie hinter vergitterten Fenstern und versperrten Ausgängen eingeschlossen waren. Andere sprangen um ihr Leben zu retten von den oberen Stockwerken der Fabrik in die Tiefe und erlitten dabei dauerhafte Verletzungen und Behinderungen.

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Klage wegen Fabrikbrand: Betroffene erhalten Prozesskostenhilfe im Verfahren gegen KiK

Gerechtigkeit für 260 Tote und 32 Verletzte: Das fordern die Überlebenden und Hinterbliebenen der Brandkatastrophe in der Textilfabrik Ali Enterprises in Karachi (Pakistan). Vier von ihnen reichten im März 2015 beim Landgericht Dortmund Klage gegen den deutschen Textildiscounter KiK ein. KiK war, nach eigenen Angaben, Hauptkunde der im September 2012 abgebrannten Fabrik. Heute hat das Gericht entschieden: Es sieht sich zuständig und die Kläger erhalten Prozesskostenhilfe. Diese Entscheidung ist der erste Schritt, damit ein Fall von Menschenrechtsverletzungen durch deutsche Unternehmen im Ausland auch vor einem deutschen Gericht verhandelt wird.

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Mala & die Billig-Zombies

Neues Browser Game Online!

Im Rahmen des Projektes „Ob Kittel oder Blaumann – Auszubildende für faire Arbeitskleidung“ präsentiert die Kampagne für Saubere Kleidung ein Browsergame, das wesentliche Kritikpunkte an den Rahmenbedingungen in der Arbeitskleidungs-Industrie auf spielerische Weise, aber mit ernstem Bezug thematisiert. Das Spiel ist sehr gut gemacht - Vorsicht Suchtfaktor...!

Hier geht es zum Spiel!

Stellungnahme zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie

Der Indikator zum Textilbündnis

Maik Pflaum beim ersten Steuerungskreis-Treffen des Textilbündnisses
Foto: Thomas Ecke, Berlin

Die Bundesregierung hat zur Kommentierung ihrer neuen Nachhaltigkeitsstrategie aufgerufen. Um nachhaltige Entwicklung weltweit messbar zu machen, schlägt die Bundesregierung hierin unter anderem einen Indikator zum Bündnis für nachhaltige Textilien vor. Die Kampagne für Saubere Kleidung hat zusammen mit der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. eine Stellungnahme zu dem vorgeschlagenen Indikator eingereicht, an deren Formulierung die CIR beteiligt war.

Hier gibt es weitere Infos und alle Stellungnahmen

Verfolgung von Arbeiteraktivisten in Guangdong

Die Kampagne für Saubere Kleidung unterstützt die Erklärung von Hong Kongs gewerkschaftlichen Gruppen und Arbeiterinitiativen zu der Verfolgung von Arbeiteraktivist*innen in Guangdong.

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Entsetzen über den Mord am Arbeitsrechtsaktivisten Kem Ley in Kambodscha

Die Kampagne für Saubere Kleidung ist zutiefst bestürzt über den Mord an Kem Ley, einem politischen Berater und Mitstreiter der kambodschanischen Arbeitsrechtsbewegung. Er wurde am 10. Juli 2016, erschossen - nur wenige Tage nachdem er sich in einem Radiointerview zu Betrugsvorwürfen gegen den Premierminister geäußert hat.

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Überlebende und Hinterbliebene des Tazreen Fabrikbrandes nach vier Jahren endlich entschädigt

Die Stiftung für die Entschädigung der Tazreen Opfer (Tazreen Claims Administration Trust, TCA) hat ihre Arbeit abgeschlossen und alle verletzten Arbeiter*innen und Hinterbliebene haben Entschädigungszahlungen erhalten.

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Prekäre Arbeit in der Wertschöpfungskette von H&M

Neue Studie über systematische Arbeitsrechtsverletzungen in Zulieferfabriken in Indien und Kambodscha.

Die CIR in der Kampagne für Saubere Kleidung

Einsatz für Arbeitsrechte weltweit

Intensive Kontakte nach Mittelamerika erlauben es uns, Recherchen durchführen zu lassen, die uns als Grundlage für die Erstellung von Informations- und Aktionsmaterialien dienen. So hat die CIR verschiedene Werkmappen zum Thema herausgegeben, die in Schule und Gruppen eingesetzt werden können. Außerdem erstellen wir Aktionszeitungen und initiieren Petitionen und Apelle.

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Ziele der CCC

Mindeststandards und Vereinigungsrecht in der Bekleidungsindustrie

Den an der Kampagne beteiligten Organisationen geht es darum, in enger Kooperation mit den PartnerInnen in den Ländern des Südens, die Umsetzung sozialer Mindeststandards und Durchsetzung des Vereinigungsrechts bei der Herstellung von Kleidung zu erreichen.

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Ihre Ansprechpartnerin

Kirsten Clodius

Arbeitsrechte, Kampagne für Saubere Kleidung
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandclodiusnoSpam@ci-romero.de

Ihr Ansprechpartner

Maik Pflaum

Arbeitsrechte, Kampagne für Saubere Kleidung
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandpflaumnoSpam@ci-romero.de 

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