Kampagne für Saubere Kleidung
(c) Will Baxter

Nike, Adidas und Puma haben sich heftig um die Sponsoringverträge für die Hauptmannschaften der EM 2016 gestritten. Kein Wunder, ihre Logos werden überall auf dem EM-Gelände, an allen Spielfeldbanden, Schirmen und unzähligen Trikots während des sportlichen Großereignisses sichtbar sein.
Es erwartet sie ein Umsatzsprung durch massive Werbung, der ihre unfaire Spielpraxis in der Herstellung ihrer Sportprodukte aus dem Sichtfeld rücken lässt. Denn leider haben die Näher*innen, die weltweit für Nike, Adidas und Puma Produkte herstellen, nichts von derlei „Erfolgen“. Sie schuften oft unter miserablen Arbeitsbedingungen, leisten unzählige Überstunden, schädigen ihre Gesundheit und verdienen dennoch nur Löhne, die bei weitem nicht reichen, um ihre Grundbedürfnisse befriedigen zu können.
Der französische Bericht „Antispiel“ (Anti-Jeu) beleuchtet die Sportartikelindustrie und die Arbeitsbedingungen in den Fabriken, - damit wir uns nicht durch den Glanz der EM täuschen lassen!
Denn die Versprechen der Unternehmen sind vielfältig: aber statt stabiler Langzeitbeziehungen zu Produzenten und existenzsichernden Löhnen werden in der Realität Lieferbeziehungen mit Fabriken in China schleichend eingestellt und statt höherer Löhne verlagert man die Produktion in Länder wie Kambodscha oder Vietnam, wo die Arbeitskraft noch billiger ist.

Hier können Sie den Bericht herunterladen:

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Prekäre Arbeit in der globalen Wertschöpfungskette von H&M

Foto: CCC

Neue Studie über systematische Arbeitsrechtsverletzungen in Zulieferfabriken in Indien und Kambodscha.

Arbeiter*innen in Delhi und Phnom Penh berichten der Asiatischen Grundlohn Allianz (Asian Floor Wage Alliance - AFWA) über Hungerlöhne, Kurzzeitverträge, erzwungene Überstunden und Kündigung bei Schwangerschaft. H&M ist weit davon entfernt, von guten Arbeitsbedingungen in seiner Lieferkette sprechen zu können.

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Rana Plaza 3 Jahre später: Der Kampf für Gerechtigkeit und Sicherheit ist noch nicht vorbei

Remember the Victims
Foto: CCC

Neuer Bericht der Clean Clothes Campaign über Fortschritte und Hindernisse

Anlässlich des 3. Jahrestags des Zusammenbruchs des Rana Plaza Gebäudes, veröffentlicht die Clean Clothes Campaign ein Update über die Anstrengungen, die seitdem von Arbeiter*innen, Regierungen, Gewerkschaften, Aktivist*innen und Unternehmen unternommen wurden, um bei der bangladeschischen Regierung Verbesserungen einzufordern und den Familien, die durch dieses schreckliche Unglück geschädigt wurden, Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

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H&M, von wegen „conscious“!

Foto: CCC

Trotz Korrekturplänen mangelt es bei 32 strategischen Zulieferern von H&M an Notausgängen – drei Jahre nachdem sich das Unternehmen dem Gebäude- und Brandschutzabkommen in Bangladesch verpflichtet hat!

Im Februar kam es in den Morgenstunden bei dem H&M Lieferanten Matrix Sweaters Ltd. zu einem Brand, der glücklicherweise nur wenige Menschen verletzte, da bis dahin kaum Arbeiter*innen ihren Arbeitstag begonnen hatten. Die Kontrollen, die im Zuge des oben genannten Sicherheitsabkommens in dieser Fabrik gemacht wurden, zeigen, dass Fristen zur Beseitigung der Brandrisiken und zur Sicherstellung der Gebäudesicherheit mehrmals nicht eingehalten wurden.

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Film: "Wie eine Sklavin..."

Sechsminütiger Film über Frauen in der Bekleidungsindustrie El Salvadors - Für Interessierte und MultiplikatorInnen in der Bildungsarbeit.

Mehr als 70.000 Menschen arbeiten in den Bekleidungsfabriken in El Salvador – in den Maquilas. Sie nähen Markenware teurer Bekleidungshersteller – vor allem für den US-Markt. In den Staaten Mittelamerikas sind die Maquilas ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Sie sind durch Sondergesetze steuerlich enorm bevorteilt. Aber: in den Maquilas werden Arbeitsrechte systematisch verletzt.

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Die CIR in der Kampagne für Saubere Kleidung

Einsatz für Arbeitsrechte weltweit

Intensive Kontakte nach Mittelamerika erlauben es uns, Recherchen durchführen zu lassen, die uns als Grundlage für die Erstellung von Informations- und Aktionsmaterialien dienen. So hat die CIR verschiedene Werkmappen zum Thema herausgegeben, die in Schule und Gruppen eingesetzt werden können. Außerdem erstellen wir Aktionszeitungen und initiieren Petitionen und Apelle.

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Ziele der CCC

Mindeststandards und Vereinigungsrecht in der Bekleidungsindustrie

Den an der Kampagne beteiligten Organisationen geht es darum, in enger Kooperation mit den PartnerInnen in den Ländern des Südens, die Umsetzung sozialer Mindeststandards und Durchsetzung des Vereinigungsrechts bei der Herstellung von Kleidung zu erreichen.

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Ihre Ansprechpartnerin

Kirsten Clodius

Arbeitsrechte, Kampagne für Saubere Kleidung
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandclodiusnoSpam@ci-romero.de

Ihr Ansprechpartner

Maik Pflaum

Arbeitsrechte, Kampagne für Saubere Kleidung
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandpflaumnoSpam@ci-romero.de 

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