Kampagne für Saubere Kleidung
(c) Will Baxter

Dringend: Eilaktion gegen Urteilsverkündung

28. November 2016 - Die angeklagten Arbeiter*innen aus Tipitapa sollen  zu 3,5 bzw. 7 Jahren Gefängnis verurteilt werden. Das Urteil wurde aber nicht gesprochen und es gibt noch etwas Hoffnung. Der Protest scheint zu helfen!

Wir bitten weiter eilig um internationale Unterstützung im letzten Moment, um eine Verurteilung abzuwenden. Die internationale Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) hat einen offiziellen Brief verfasst, der an die deutsche Botschaft in Managua geschickt werden soll.

Hier geht es zur Protestmail

Mehr lesen

Zivilgesellschaft begrüßt Einigung im Textilbündnis

Stellungnahme der Zivilgesellschaft im Bündnis für nachhaltige Textilien zur Mitgliederversammlung 2016

22. November 2016 - Der Steuerungskreis hat Ende Oktober nach langen, nicht immer leichten Verhandlungen den Startschuss für die nächste Phase des Textilbündnisses gegeben. Die Zivilgesellschaft im Textilbündnis begrüßt diese Einigung und sieht dies als wichtigen ersten Schritt hin zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Wertschöpfungskette. Alle Mitglieder müssen nun bis Ende Januar 2017 eigene Umsetzungsziele, sogenannte Roadmaps, erstellen.

Mehr lesen

Sicherheit am Arbeitsplatz in Bangladesch

Alliance for Bangladesh Worker Safety gibt Fortschritte bei der Sicherheitsmängelbehebung an, während Arbeiter*innen nach wie vor ihr Leben riskieren

21. November 2016 (Kampagne für Saubere Kleidung) - Ein Bericht des International Labour Rights Forum deckt massive Versäumnisse bei der Behebung von Sicherheitsmängeln in Zulieferfabriken von Mitgliedsunternehmen der Alliance for Bangladesh Worker Safety auf. Zudem werden viele der Fabriken auf der Webseite der Alliance als "on track" (auf Kurs) bezeichnet, obwohl sie schwerwiegende Sicherheitsmängel aufweisen.
Diese Einstufung verharmlost Versäumnisse der Unternehmen bei der Behebung schwerwiegender Mängel zu einem vereinbarten Zeitpunkt. Somit arbeiten Hunderttausende ArbeiterInnen weiterhin unter gefährlichen Bedingungen, die Kleider für Walmart, Gap, VF Corporation, Target und Hudson's Bay Company (HBC) sowie ihre europäischen Tochterunternehmen Asda, Galeria Kaufhof und Galeria Inno nähen.

Mehr lesen

Bündnis für Nachhaltige Textilien stellt wichtige Weichen für die Umsetzung

Stellungnahme der Kampagne für Saubere Kleidung zu Fortschritten beim Textilbündnis

27. Oktober 2016 - Nach intensiven Verhandlungen hat sich der Steuerungskreis des Bündnisses für nachhaltige Textilien auf den Rahmen des Review-Prozesses geeinigt. Demnach müssen alle Mitglieder bis Ende Januar 2017 eigene Roadmaps mit Zielsetzungen erstellen, die im Laufe des Jahres umgesetzt werden sollen. Anfang 2018 wird die Erfüllung der Ziele durch eine unabhängige Dritte Instanz überprüft und verifiziert. Mit diesem hart errungenen Kompromiss sind nun die Weichen dafür gestellt, dass konkrete Verbesserungen innerhalb der Lieferkette angegangen werden.

Mehr lesen

Adidas und Mizuno müssen endlich Verantwortung zeigen!

Wichtiges Treffen steht bevor

Seit Jahren schon fordern die Arbeiter*innen Entschädigungen. Foto: Clean Clothes Campaign

11. Oktober 2016 - Mizuno und Adidas wehren sich noch immer dagegen, 346 Arbeiterinnen in Indonesien eine angemessene Entschädigung zu zahlen nachdem sie aus einer Zulieferfabrik fristlos entlassen wurden. Einige von ihnen hatten bereits 5 Jahre in der Fabrik gearbeitet und dort tausende Mizuno und Adidas Sportschuhe genäht. Ihnen wurde nach der Kündigung nur eine lächerliche niedrige Abfindung geboten. -Weit entfernt von 500 Euro, der Summe, die ihnen rechtmäßig zustehen würde. Die Frauen haben Mizuno für diesen Donnerstag eingeladen, um endlich zu einer abschließenden Einigung zu kommen

Mehr lesen

Pandabärchen statt Menschenrechte

Kinderkollektion von H&M und WWF täuscht über Arbeitsrechtsverletzungen bei H&M's "Besten" Zuliefererfabriken hinweg

H&M Kinderkollektion mit WWF - lenkt ab von den eigentlichen Misständen
Foto: H&M

Die Arbeitsbedingungen in Textilfabriken in Kambodscha, die H&M beliefern, lassen viel zu wünschen übrig - selbst bei den Zulieferern, die H&M als ihre "Besten" bezeichnet. Zu dieser Schlussfolgerung kommt der Bericht "When ‘best’ is far from good enough" (Wenn gut nicht gut genug ist) von der kambodschanischen NGO Center for Alliance of Labor & Human Rights (CENTRAL) und Future In Our Hands, der Clean Clothes Campaign in Norwegen. Dem Bericht liegen Interviews mit ArbeiterInnen zu Grunde, die die Arbeitsrechtsverletzungen in vier Zuliefererbetrieben von H&M in Kambodscha beschreiben.

Mehr lesen

Handel und Marken in die Pflicht nehmen!

Neuer Fairtrade Textilstandard – und die Meinung der CIR

Fairtrade Deutschland (kurz: FTD) hat eine Zeitung zum Fashion Fairday, der am 30.9. stattfindet, publiziert. Darin wird auch Maik Pflaum von der CIR interviewt. Er erklärt auf Seite 3, was wir vom neuen Fairtrade Textilstandard halten und warum wir im Bündnis für nachhaltige Textilien mitarbeiten. Und warum gesetzliche Regelungen effektiver wären.

Zeitung hier herunterladen

KiK zahlt!

Nach fast vier Jahren: Einigung über die Entschädigung der Opfer des tödlichen Fabrikbrandes in Pakistan

Foto: CCC

Nach vier Jahren des öffentlichen Protests und Monate andauernden Verhandlungen gibt es nun eine Einigung bezüglich der Entschädigung der Opfer. Die Opfer und Angehörigen der getöteten ArbeiterInnen der Ali Enterprise Fabrik in Pakistan sollen 5 Millionen US Dollar als Entschädigung erhalten. Am 11. September 2012 verloren mehr als 250 ArbeiterInnen ihr Leben und über 50 Menschen wurden bei dem schlimmsten Fabrikbrand in Asien, der Ali Enterprise Fabrik in Karachi, verletzt. Die ArbeiterInnen verbrannten bei lebendigem Leib, da sie hinter vergitterten Fenstern und versperrten Ausgängen eingeschlossen waren. Andere sprangen um ihr Leben zu retten von den oberen Stockwerken der Fabrik in die Tiefe und erlitten dabei dauerhafte Verletzungen und Behinderungen.

Mehr lesen

Klage wegen Fabrikbrand: Betroffene erhalten Prozesskostenhilfe im Verfahren gegen KiK

Gerechtigkeit für 260 Tote und 32 Verletzte: Das fordern die Überlebenden und Hinterbliebenen der Brandkatastrophe in der Textilfabrik Ali Enterprises in Karachi (Pakistan). Vier von ihnen reichten im März 2015 beim Landgericht Dortmund Klage gegen den deutschen Textildiscounter KiK ein. KiK war, nach eigenen Angaben, Hauptkunde der im September 2012 abgebrannten Fabrik. Heute hat das Gericht entschieden: Es sieht sich zuständig und die Kläger erhalten Prozesskostenhilfe. Diese Entscheidung ist der erste Schritt, damit ein Fall von Menschenrechtsverletzungen durch deutsche Unternehmen im Ausland auch vor einem deutschen Gericht verhandelt wird.

Mehr lesen

Mala & die Billig-Zombies

Neues Browser Game Online!

Im Rahmen des Projektes „Ob Kittel oder Blaumann – Auszubildende für faire Arbeitskleidung“ präsentiert die Kampagne für Saubere Kleidung ein Browsergame, das wesentliche Kritikpunkte an den Rahmenbedingungen in der Arbeitskleidungs-Industrie auf spielerische Weise, aber mit ernstem Bezug thematisiert. Das Spiel ist sehr gut gemacht - Vorsicht Suchtfaktor...!

Hier geht es zum Spiel!

Stellungnahme zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie

Der Indikator zum Textilbündnis

Maik Pflaum beim ersten Steuerungskreis-Treffen des Textilbündnisses
Foto: Thomas Ecke, Berlin

Die Bundesregierung hat zur Kommentierung ihrer neuen Nachhaltigkeitsstrategie aufgerufen. Um nachhaltige Entwicklung weltweit messbar zu machen, schlägt die Bundesregierung hierin unter anderem einen Indikator zum Bündnis für nachhaltige Textilien vor. Die Kampagne für Saubere Kleidung hat zusammen mit der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. eine Stellungnahme zu dem vorgeschlagenen Indikator eingereicht, an deren Formulierung die CIR beteiligt war.

Hier gibt es weitere Infos und alle Stellungnahmen

Verfolgung von Arbeiteraktivisten in Guangdong

Die Kampagne für Saubere Kleidung unterstützt die Erklärung von Hong Kongs gewerkschaftlichen Gruppen und Arbeiterinitiativen zu der Verfolgung von Arbeiteraktivist*innen in Guangdong.

Mehr lesen

Entsetzen über den Mord am Arbeitsrechtsaktivisten Kem Ley in Kambodscha

Die Kampagne für Saubere Kleidung ist zutiefst bestürzt über den Mord an Kem Ley, einem politischen Berater und Mitstreiter der kambodschanischen Arbeitsrechtsbewegung. Er wurde am 10. Juli 2016, erschossen - nur wenige Tage nachdem er sich in einem Radiointerview zu Betrugsvorwürfen gegen den Premierminister geäußert hat.

Mehr lesen

Überlebende und Hinterbliebene des Tazreen Fabrikbrandes nach vier Jahren endlich entschädigt

Die Stiftung für die Entschädigung der Tazreen Opfer (Tazreen Claims Administration Trust, TCA) hat ihre Arbeit abgeschlossen und alle verletzten Arbeiter*innen und Hinterbliebene haben Entschädigungszahlungen erhalten.

Mehr lesen

Rana Plaza: 3 Jahre später

Neuer Bericht der Clean Clothes Campaign über Fortschritte und Hindernisse

Anlässlich des 3. Jahrestags des Zusammenbruchs des Rana Plaza Gebäudes, veröffentlicht die Clean Clothes Campaign ein Update über die Anstrengungen, die seitdem von Arbeiter*innen, Regierungen, Gewerkschaften, Aktivist*innen und Unternehmen unternommen wurden, um bei der bangladeschischen Regierung Verbesserungen einzufordern und den Familien, die durch dieses schreckliche Unglück geschädigt wurden, Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Am 11. September 2012 verloren mehr als 250 ArbeiterInnen ihr Leben und über 50 Menschen wurden bei dem schlimmsten Fabrikbrand in Asien, der Ali Enterprise Fabrik in Karachi, verletzt. Die ArbeiterInnen verbrannten bei lebendigem Leib, da sie hinter vergitterten Fenstern und versperrten Ausgängen eingeschlossen waren. Andere sprangen um ihr Leben zu retten von den oberen Stockwerken der Fabrik in die Tiefe und erlitten dabei dauerhafte Verletzungen und Behinderungen.

Mehr lesen

Prekäre Arbeit in der Wertschöpfungskette von H&M

Neue Studie über systematische Arbeitsrechtsverletzungen in Zulieferfabriken in Indien und Kambodscha.

Die CIR in der Kampagne für Saubere Kleidung

Einsatz für Arbeitsrechte weltweit

Intensive Kontakte nach Mittelamerika erlauben es uns, Recherchen durchführen zu lassen, die uns als Grundlage für die Erstellung von Informations- und Aktionsmaterialien dienen. So hat die CIR verschiedene Werkmappen zum Thema herausgegeben, die in Schule und Gruppen eingesetzt werden können. Außerdem erstellen wir Aktionszeitungen und initiieren Petitionen und Apelle.

Mehr lesen

Ziele der CCC

Mindeststandards und Vereinigungsrecht in der Bekleidungsindustrie

Den an der Kampagne beteiligten Organisationen geht es darum, in enger Kooperation mit den PartnerInnen in den Ländern des Südens, die Umsetzung sozialer Mindeststandards und Durchsetzung des Vereinigungsrechts bei der Herstellung von Kleidung zu erreichen.

Mehr lesen

Ihre Ansprechpartnerin

Kirsten Clodius

Arbeitsrechte, Kampagne für Saubere Kleidung
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandclodiusnoSpam@ci-romero.de

Ihr Ansprechpartner

Maik Pflaum

Arbeitsrechte, Kampagne für Saubere Kleidung
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandpflaumnoSpam@ci-romero.de 

EILAKTION

Gegen die Verurteilung der Arbeiter*innen aus Tipitapa

direkt zur Protestmail

© 2016 Christliche Initiative Romero e.V.