Kampagne für Saubere Kleidung
(c) Will Baxter

H&M versprach existenzsichernde Löhne ab 2018 – Jetzt erinnern wir sie an die noch ausstehende Umsetzung

Vor vier Jahren, am 25. November 2013, machte der Modekonzern H&M eine richtungsweisende Ankündigung. Bis 2018 sollten die rund 850.000 für das Unternehmen produzierenden Näher*innen einen existenzsichernden Lohn bekommen. In den vergangenen Jahren war H & M dann aber notorisch undurchsichtig was die konreten Pläne anging. Das warf für uns die Frage auf, ob ihr Versprechen lediglich ein Werbegag war, um die Öffentlichkeit von den negativen Auswirkungen des Fast Fashion Modells, wie es das Unternehmen betreibt, abzulenken.

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Appell: Petition an Primark unterzeichnen

Transparency Pledge "Folge dem Faden"

Haben Sie schon einmal bei Primark, Forever 21, Urban Outfitters, Walmart oder Armani eingekauft? Wissen Sie, wer Ihre Kleidung hergestellt hat? Und unter welchen Bedingungen sie hergestellt wurde? Wir wissen es auch nicht! Es fehlt oft an öffentlich zugänglichen Informationen, wie Kleidung hergestellt wird. Auf einem T-Shirt steht “Made in China,” aber in welcher der Tausend Fabriken in China wurde es tatsächlich hergestellt? Wie sind die Arbeitsbedingungen dort für die meist weiblichen Beschäftigten? Dass es notwendig ist, mehr über die Fabriken zu wissen, in denen Markenunternehmen Kleidung produzieren lassen, haben mehrere Fabrikkatastrophen in den letzten Jahren schmerzlich vor Augen geführt. Bei dem Einsturz des Rana Plaza Gebäudes am 24. April 2013 in Bangladesch kamen über 1.100 Menschen ums Leben und mehr als 2000 wurden verletzt. Im Jahr davor wurden bei den Bränden in der Ali Enterprises Fabrik in Pakistan und der Tazreen Fashions Fabrik in Bangladesch über 350 Menschen getötet. Viele der Überlebenden bleiben durch ihre Verletzungen bis heute behindert.

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Über 200 kambodschanische Arbeiter*innen verlieren fristlos ihren Job

Fristlos gekündigte kambodschanische Gewerkschafter*innen verlangen Gerechtigkeit!
Foto: CCC

Diese Aktion ist abgelaufen! Die plötzliche Schließung einer Bekleidungsfabrik ließ 208 Arbeiter*innen in Kambodscha im Regen stehen. Sie haben ohne Vorwarnung von heute auf morgen ihren Job verloren, stehen ohne ihr Gehalt da, - von einer rechtmäßigen Entschädigung ganz zu schweigen. Ein Jahr nach Fabrikschließung kämpfen die entlassenen Arbeiter*innen noch immer um ihre rechtmäßige Entschädigung.

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Myanmar: massive Arbeitsrechtsverletzungen

Neue Studie zur Produktion für H&M, C&A, Primark und Co

Näherinnen auf dem Weg in die Fabrik
Foto: Lauren DeCicca MAKMENDE

5. Februar 2017 - Erst seit wenigen Jahren ist das südostasiatische Land für internationalen Handel geöffnet. Aber statt von Anfang an auf grundlegende Arbeitsstandards zu achten, scheint das Land es seinen Nachbarn gleich zu tun: Niedrige Löhne, massive Überstunden und Kinderarbeit sind keine Ausnahme in der sich rasant ausbreitenden Textilproduktion. Dies enthüllen neuste Untersuchungen des niederländischen Forschungszentrums zu Multinationalen Konzernen (SOMO). Unter den Auftraggebern sind auch die Fast Fashion Giganten H&M und Primark…

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Unterstützen Sie die Petition – Befreit Bangladeschs Aktivist*innen aus der Haft!

Foto: © Rich LI, lLRF

Die Kampagne für Saubere Kleidung unterstützt die Petition des International Labour Rights Forum (ILRF), mit der Unternehmen wie H&M, C&A oder Inditex aufgefordert werden, sich für unrechtmäßig verhaftete Arbeiterinnen und Arbeiter einzusetzen.

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Invisible Workers: Der Ausbeutung ausgeliefert

Syrische Flüchtlinge in türkischen Nähfabriken

Bild eines syrischen Flüchtlings. Er sitzt auf einer Treppe, man sieht nur seinen Unterkörper, er hält seine Hände ineinander.
Foto: Fair Action/Future in our hands

In der Türkei arbeiten tausende syrische Geflüchtete in Nähfabriken für nordeuropäische Modemarken - allen voran H&M, aber auch andere (z.B. Gina Trikot, KappAhl, Lindex). Sie schuften unter unwürdigen Arbeitsbedingungen und ihre Löhne liegen deutlich unter dem gesetzlichen Mindestlohn. Obwohl die Türkei für die Marken ein wichtiges Zulieferland ist, tun diese noch immer viel zu wenig, um die Ausbeutung von Geflüchteten in ihrer Lieferkette zu vermeiden.

Die Türkei ist nach China und Bangladesch das drittgrößte Produktionsland von Bekleidung. Aber auch wenn es inzwischen für Flüchtlinge gesetzlich möglich ist, einen legalen Arbeitsplatz zu bekommen, haben nach Schätzungen nur 7000 von etwa 250.000 bis 400.000 arbeitenden Syrer*innen eine Arbeitserlaubnis.

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Zivilgesellschaft begrüßt Einigung im Textilbündnis

Stellungnahme der Zivilgesellschaft im Bündnis für nachhaltige Textilien zur Mitgliederversammlung 2016

22. November 2016 - Der Steuerungskreis hat Ende Oktober nach langen, nicht immer leichten Verhandlungen den Startschuss für die nächste Phase des Textilbündnisses gegeben. Die Zivilgesellschaft im Textilbündnis begrüßt diese Einigung und sieht dies als wichtigen ersten Schritt hin zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Wertschöpfungskette. Alle Mitglieder müssen nun bis Ende Januar 2017 eigene Umsetzungsziele, sogenannte Roadmaps, erstellen.

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Bündnis für Nachhaltige Textilien stellt wichtige Weichen für die Umsetzung

Stellungnahme der Kampagne für Saubere Kleidung zu Fortschritten beim Textilbündnis

27. Oktober 2016 - Nach intensiven Verhandlungen hat sich der Steuerungskreis des Bündnisses für nachhaltige Textilien auf den Rahmen des Review-Prozesses geeinigt. Demnach müssen alle Mitglieder bis Ende Januar 2017 eigene Roadmaps mit Zielsetzungen erstellen, die im Laufe des Jahres umgesetzt werden sollen. Anfang 2018 wird die Erfüllung der Ziele durch eine unabhängige Dritte Instanz überprüft und verifiziert. Mit diesem hart errungenen Kompromiss sind nun die Weichen dafür gestellt, dass konkrete Verbesserungen innerhalb der Lieferkette angegangen werden.

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Pandabärchen statt Menschenrechte

Kinderkollektion von H&M und WWF täuscht über Arbeitsrechtsverletzungen bei H&M's "Besten" Zuliefererfabriken hinweg

H&M Kinderkollektion mit WWF - lenkt ab von den eigentlichen Misständen
Foto: H&M

Die Arbeitsbedingungen in Textilfabriken in Kambodscha, die H&M beliefern, lassen viel zu wünschen übrig - selbst bei den Zulieferern, die H&M als ihre "Besten" bezeichnet. Zu dieser Schlussfolgerung kommt der Bericht "When ‘best’ is far from good enough" (Wenn gut nicht gut genug ist) von der kambodschanischen NGO Center for Alliance of Labor & Human Rights (CENTRAL) und Future In Our Hands, der Clean Clothes Campaign in Norwegen. Dem Bericht liegen Interviews mit ArbeiterInnen zu Grunde, die die Arbeitsrechtsverletzungen in vier Zuliefererbetrieben von H&M in Kambodscha beschreiben.

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Handel und Marken in die Pflicht nehmen!

Neuer Fairtrade Textilstandard – und die Meinung der CIR

Fairtrade Deutschland (kurz: FTD) hat eine Zeitung zum Fashion Fairday, der am 30.9. stattfindet, publiziert. Darin wird auch Maik Pflaum von der CIR interviewt. Er erklärt auf Seite 3, was wir vom neuen Fairtrade Textilstandard halten und warum wir im Bündnis für nachhaltige Textilien mitarbeiten. Und warum gesetzliche Regelungen effektiver wären.

Zeitung hier herunterladen

Die CIR in der Kampagne für Saubere Kleidung

Einsatz für Arbeitsrechte weltweit

Intensive Kontakte nach Mittelamerika erlauben es uns, Recherchen durchführen zu lassen, die uns als Grundlage für die Erstellung von Informations- und Aktionsmaterialien dienen. So hat die CIR verschiedene Werkmappen zum Thema herausgegeben, die in Schule und Gruppen eingesetzt werden können. Außerdem erstellen wir Aktionszeitungen und initiieren Petitionen und Apelle.

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Ziele der CCC

Mindeststandards und Vereinigungsrecht in der Bekleidungsindustrie

Den an der Kampagne beteiligten Organisationen geht es darum, in enger Kooperation mit den PartnerInnen in den Ländern des Südens, die Umsetzung sozialer Mindeststandards und Durchsetzung des Vereinigungsrechts bei der Herstellung von Kleidung zu erreichen.

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Ihre Ansprechpartnerin

Kirsten Clodius

Arbeitsrechte, Kampagne für Saubere Kleidung
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandclodiusnoSpam@ci-romero.de

Ihr Ansprechpartner

Maik Pflaum

Arbeitsrechte, Kampagne für Saubere Kleidung
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandpflaumnoSpam@ci-romero.de 

 

 

PRIMARK

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