Kampagne für Saubere Kleidung
(c) Will Baxter

Prekäre Arbeit in der globalen Wertschöpfungskette von H&M

Neue Studie über systematische Arbeitsrechtsverletzungen in Zulieferfabriken in Indien und Kambodscha.

Arbeiter*innen in Delhi und Phnom Penh berichten der Asiatischen Grundlohn Allianz (Asian Floor Wage Alliance - AFWA) über Hungerlöhne, Kurzzeitverträge, erzwungene Überstunden und Kündigung bei Schwangerschaft. H&M ist weit davon entfernt, von guten Arbeitsbedingungen in seiner Lieferkette sprechen zu können.

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Rana Plaza 3 Jahre später: Der Kampf für Gerechtigkeit und Sicherheit ist noch nicht vorbei

Remember the Victims

Neuer Bericht der Clean Clothes Campaign über Fortschritte und Hindernisse

Anlässlich des 3. Jahrestags des Zusammenbruchs des Rana Plaza Gebäudes, veröffentlicht die Clean Clothes Campaign ein Update über die Anstrengungen, die seitdem von Arbeiter*innen, Regierungen, Gewerkschaften, Aktivist*innen und Unternehmen unternommen wurden, um bei der bangladeschischen Regierung Verbesserungen einzufordern und den Familien, die durch dieses schreckliche Unglück geschädigt wurden, Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

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H&M, von wegen „conscious“!

Trotz Korrekturplänen mangelt es bei 32 strategischen Zulieferern von H&M an Notausgängen – drei Jahre nachdem sich das Unternehmen dem Gebäude- und Brandschutzabkommen in Bangladesch verpflichtet hat!

Im Februar kam es in den Morgenstunden bei dem H&M Lieferanten Matrix Sweaters Ltd. zu einem Brand, der glücklicherweise nur wenige Menschen verletzte, da bis dahin kaum Arbeiter*innen ihren Arbeitstag begonnen hatten. Die Kontrollen, die im Zuge des oben genannten Sicherheitsabkommens in dieser Fabrik gemacht wurden, zeigen, dass Fristen zur Beseitigung der Brandrisiken und zur Sicherstellung der Gebäudesicherheit mehrmals nicht eingehalten wurden.

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Offener Brief an alle Marken, die in Kambodscha produzieren lassen

Die internationale Clean Clothes Campaign veröffentlichte einen offenen Brief an alle Marken, die in Kambodscha produzieren lassen, sich für Vereinigungsfreiheit und unabhängige Gewerkschaften auszusprechen. Wir rufen die Marken (H & M, Inditex , C & A, Levi Strauss , Marks & Spencer, Tchibo , Primark und andere)dazu auf, sich öffentlich für ein Gewerkschaftsgesetz einzusetzen, das vollständig den ILO-Konventionen 87 und 98 entspricht und als Voraussetzung für die künftige Beschaffung aus dem Land gelten soll.

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Neuer Film: "Wie eine Sklavin..."

Neuer sechsminütiger Film über Frauen in der Bekleidungsindustrie El Salvadors - Für Interessierte und MultiplikatorInnen in der Bildungsarbeit.

Mehr als 70.000 Menschen arbeiten in den Bekleidungsfabriken in El Salvador – in den Maquilas. Sie nähen Markenware teurer Bekleidungshersteller – vor allem für den US-Markt. In den Staaten Mittelamerikas sind die Maquilas ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Sie sind durch Sondergesetze steuerlich enorm bevorteilt. Aber: in den Maquilas werden Arbeitsrechte systematisch verletzt.

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Fabriken in Bangladesch bleiben unsicher

H&M Zulieferer halten Fristen zur Verbesserung der Arbeitssicherheit nicht ein

28.01. 2016 - Während sich der schwedische Modegigant H&M darauf vorbereitet, seine Profitzunahme im Jahr 2015 zu verkünden, rufen Arbeitsrechtsgruppen das Unternehmen dazu auf, mehr für die Arbeitssicherheit der ArbeiterInnen in Bangladesch zu tun, nachdem eine Überprüfung der Hauptzulieferer von H&M gezeigt hat, dass es starke Verzögerungen bei dringenden und zentralen Gebäudereparaturen gibt und so zehntausende ArbeiterInnen einem erhöhten Todes- und Verletzungsrisiko ausgesetzt sind.

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„Eingefädelt“: Neues Kit für MultiplikatorInnen

Für die Bildungsarbeit rund um das Thema der Arbeitsbedingungenin der Bekleidungsindustrie

Eingefädelt schaut hinter die Kulissen der (Sport-)Bekleidungsindustrie und gibt Lern- und Aktionsvorschläge, um besonders Jugendlichen näher zu bringen, welche Geschichten in ihrer Kleidung stecken und welche Verantwortung sie dadurch beim Shoppen haben. Das liebevoll gestaltete Kit enthält eine Broschüre mit Hintergrundinformationen, elf Lern- und Aktionskarten sowie eine cd, auf der die Texte und Karten im pdf Format enthalten sind.

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KiK muss Schadensersatz an Opfer von Fabrik-Brand in Pakistan zahlen!

Make KiK Pay

10. 09. 2015- Drei Jahre nach dem verheerendsten Industrieunfall in der Geschichte Pakistans fordern die Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign) und die internationalen Gewerkschaftverbände IndustriALL und UNI den großen deutschen Einzelhändler KiK erneut dazu auf, die versprochenen langfristigen Schadensersatzzahlungen an die Opfer zu leisten. Bei dem Brand der Textilfabrik Ali Enterprise am 11. September 2012 wurden 254 Menschen getötet und 55 schwer verletzt. Die Ausgänge der Fabrik waren versperrt und Fenster vergittert, so dass die verzweifelten Arbeiter den Flammen nicht entkommen konnten. Die Fabrik hatte Kleidung für den Textildiscounter KiK gefertigt.

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Wir haben es geschafft!

Rana Plaza Opfer werden jetzt entschädigt

Die erforderlichen 30 Millionen stehen für die Entschädigung der Opfer von Rana Plaza zur Verfügung

09. 06. 2015 - Der Rana Plaza Entschädigungsfonds erreicht 30 Mio. US-Dollar. Die vollständige Entschädigung der Hinterbliebenen und Verletzten ist damit sichergestellt.
Durch eine anonyme Einzahlung konnte die Finanzierungslücke von 2,4 Mio. US-Dollar, die für die vollständige Finanzierung der Entschädigungen noch fehlte, geschlossen werden. Bei dem Einsturz des Fabrikgebäudes in Bangladesch kamen im April 2013 über 1.100 Menschen ums Leben. Es dauerte über zwei Jahre bis Zahlungen von Bekleidungsunternehmen die erforderliche Entschädigungssumme von 30 Mio. US-Dollar erreichten.

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Die CIR in der Kampagne für Saubere Kleidung

Einsatz für Arbeitsrechte weltweit

Intensive Kontakte nach Mittelamerika erlauben es uns, Recherchen durchführen zu lassen, die uns als Grundlage für die Erstellung von Informations- und Aktionsmaterialien dienen. So hat die CIR verschiedene Werkmappen zum Thema herausgegeben, die in Schule und Gruppen eingesetzt werden können. Außerdem erstellen wir Aktionszeitungen und initiieren Petitionen und Apelle.

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Ziele der CCC

Mindeststandards und Vereinigungsrecht in der Bekleidungsindustrie

Den an der Kampagne beteiligten Organisationen geht es darum, in enger Kooperation mit den PartnerInnen in den Ländern des Südens, die Umsetzung sozialer Mindeststandards und Durchsetzung des Vereinigungsrechts bei der Herstellung von Kleidung zu erreichen.

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Ihre Ansprechpartnerin

Kirsten Clodius

Arbeitsrechte, Kampagne für Saubere Kleidung
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandclodiusnoSpam@ci-romero.de

Ihr Ansprechpartner

Maik Pflaum

Arbeitsrechte, Kampagne für Saubere Kleidung
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandpflaumnoSpam@ci-romero.de 

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