Rohstoff-Kampagne "Stop Mad Mining"

Neues Video erschienen

 Stop Mad Mining: Gegen Bergbau in El Salvador

Im November 2015 begleitete uns die Dokumentarfilmerin Lisa Backmann auf unserer Delegationsreise nach El Salvador und Guatemala. Wir wurden Zeugen von den Umweltschäden und sozialen Konflikten, die der Goldbergbau in beiden Ländern verursacht. Aber auch vom unerschütterlichen sozialen Widerstand der betroffenen Gemeinden. Lisa hielt ihre Eindrücke in laufenden Bildern und Ton fest. Nun hat sie ein erstes Teaser-Video für die Kampagne Stop Mad Mining erstellt – als Vorgeschmack auf eine längere Dokumentation, die in den nächsten Monaten erscheinen wird. Wir sind gespannt und freuen uns, Ihnen ihr erstes Werk zum Thema präsentieren zu können!

Weitere Videos mit "Stimmen des Widerstands"

Reisebericht zur Delegationsreise

41.675 Stimmen an Malmström

Konfliktmineralien: Petition für verbindliche EU-Verordnung an Verantwortliche übergeben

Am 5. April 2016 trafen sich VertreterInnen von Europaparlament, EU-Kommission und der niederländischen Ratspräsidentschaft im Rahmen des formellen Trilogs in Brüssel zu Verhandlungen über die neue EU-Konfliktmineralien-Verordnung. Vor dem Treffen überreicht Anna Backmann (CIR) zusammen mit Michael Reckordt (PowerShift) knapp 42.000 Unterschriften der Petition „Stoppt den tödlichen Handel mit Konfliktmineralien“ an EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström. Davor sprachen die beiden "Stop Mad Mining"-VertreterInnen mit Roland Roosdrop, Direktor der Abteilung für Außenhandel im niederländischen Außenministerium. Als Vertreter der niederländischen Ratspräsidentschaft muss er in den Trilogverhandlungen die z.T. auseinanderklaffenden Interessen der 28 EU-Mitgliedstaaten vertreten.

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„Teile und Herrsche!“

Besuch der CIR bei der Gemeinde La Maraña, die sich gegen den Goldbergbau zur Wehr setzt. Foto: CIR.

Studie über Pseudo Wohltätigkeit von Bergbaukonzern in El Salvador veröffentlicht

April 2016 - Im November vergangen Jahres besuchten wir im Rahmen einer Delegationsreise die Gemeinden im Departamento Cabañas in El Salvador, die Widerstand gegen einen geplanten Tagebau für den Goldabbau leisten. Dort berichteten uns AktivistInnen von den Pseudo-CSR-Maßnahmen der Stiftung El Dorado des australischen Konzerns OceanaGold. Mit Englisch- und Computerkursen für die Bevölkerung sowie Geldgeschenken an Schulen und Krankenhäusern versucht das Unternehmen, sich den Willen der Bevölkerung zu erkaufen. Auf diese Weise säht es soziale Konflikte. Nun haben die SozialwissenschaftlerInnen Stuart Kirsch und Jennifer Moore mit der Unterstützung salvadorianischer Basisorganisationen eine Studie über die Auswirkungen dieser vermeintlichen Wohltätigkeit auf die lokalen Konfliktdynamiken veröffentlicht.

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Guatemala: Bergbauprojekt in El Tambor geht weiter trotz Richterbeschluss

Von Barbara Klitze Rozas (amerika21)

Guatemala-Stadt. In Guatemala haben Betroffene des Bergbauprojekts Progreso VII Dericada rechtliche Schritte gegen das Vorhaben angekündigt. Vertreter der Gemeinden San Pedro Ayampuc und San José del Golfo wollen gegen das Tochterunternehmens des US-Konzerns KCA, Exmingua, klagen. Die Delegation der Widerstandsbewegung La Puya hat bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeigen gegen den Bergbauminister, den Rechtsabteilungschef des Bergbauministeriums und Exmingua eingereicht. Grund dafür ist, dass die Bergbaufirma ihre Aktivitäten trotz einer anderslautenden Anordnung des Obersten Gerichtshofs fortsetzt.

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Neue Studie zu Stahl: ThyssenKrupp schaut weg

Unsere Studie beleuchtet Hintergründe und Folgen des Rohstoffabbaus für die Stahlindustrie. Foto: CIR
Protestaktion vor Beginn der Hauptversammlung. Foto: CIR

Menschenrechtsverletzungen für deutschen Stahl

Am 29. Januar 2016 ist die CIR nach Bochum zur ThyssenKrupp Hauptversammlung gefahren. Wir wollten den Stahlhersteller mit Menschenrechtsverletzungen konfrontieren, die nachweislich Zulieferer des Unternehmens begangen haben. In Mosambik haben die Minenbetreiber Vale und Rio Tinto Gemeinden vertrieben, um die für die Stahlerzeugung benötigte Kokskohle in Megaprojekten abzubauen.  Diese werden auch in unserer neuen Studie "Diebstahl – Unter der blanken Oberfläche: Wie die Stahlindustrie sich aus der Verantwortung stiehlt" aufgedeckt.

Die Befunde der Studie wurden von Spiegel Online aufgegriffen.

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Kultur statt Tagebau

Foto: Guillaume Speurt via flickr

Roşia Montană ist möglicher Kandidat für UNESCO Weltkulturerbe

Nirgendwo auf der Welt gibt es so gut erhaltene und weitläufige Untertageminen aus römischer Zeit wie in Roşia Montană. Dies bewog das rumänische Kulturministerium nun, die historische Gemeinde in die nationale Liste der Kandidaten für das UNESCO Weltkulturerbe mit aufzunehmen.

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Konfliktrohstoffe: EU-Verordnung darf nicht hinter China zurückfallen

Wie Konfliktmineralien in unseren Produkten landen

Seit 1. Feburar verhandelt die EU. Die Verordnung zum Umgang mit Konfliktmineralien droht zu verwässern. Die Bundesregierung kann das Ruder rumreißen.

Wir und andere Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern verbindliche Sorgfaltspflichten für Unternehmen in Europa, die Rohstoffe aus Konfliktregionen nutzen. Falls sich die Vorstellungen von EU-Kommission und vielen Mitgliedsstaaten gegenüber dem EU-Parlament durchsetzen, drohen uns schwächere Vorschriften als in China.

Zur Pressemitteilung

Zur Petition: Keine Rohstoffe, die Konflikte finanzieren

Minenprojekte in Rumänien und Griechenland gestoppt!

Foto: Pirate Dea via Flickr

Rumäniens größte Goldmine wird verhindert

Diese Entscheidung fällte die rumänische Regierung bereits im Juli letzten Jahres. Nun hat sie nachgelegt: am 30. Dezember 2015 veröffentlichte das rumänische Kulturministerium die aktuelle Liste der nationalen historischen Denkmäler, die alle fünf Jahre aktualisiert wird. Neu aufgenommen wurde die Umgebung von Roșia Montană, unter dessen Erde das größte Goldvorkommen Europas liegen soll.

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Nein zum Abbau metallischer Rohstoffe

Arcatao stimmt als vierte Gemeinde in El Salvador gegen den Goldabbau

09. November 2015 –  In der vierten Volksbefragung im Departamento Chalatenango stimmten 99,6 Prozent der DorfbewohnerInnen gegen den Goldbergbau. Die CIR begleitete das Referendum als internationale Wahlbeobachterin im Rahmen der Kampagne "Stop Mad Mining" und gratuliert der Partnerorganisation CRIPDES zu dem Ergebnis.

Zuvor hatten die Gemeinden Nuevo Trinidad, San José Las Flores und San Isidrio ebenfalls mit überwältigender Mehrheit gegen den Goldbergbau gestimmt.

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Roșia Montană: Europas größte Goldreserven bleiben unter der Erde

Demonstration gegen das Bergbau-Projekt in Rosia Montana.
Demonstration gegen das Bergbau-Projekt in Rosia Montana. Foto:Salvați Roșia Montană.

Konzern droht Rumänien mit Klage vor Schiedsgericht der Weltbank.

Am 21. Juli 2015 entschied sich die Regierung Rumäniens gegen Europas größte Goldmine im eigenen Land. Nun fordert der kanadische Bergbaukonzern hinter dem Projekt Entschädigung von Bukarest. Gabriel Ressources kündigt an, vor dem Schiedsgericht der Weltbank (ICSID) zu klagen. Der Konzern hat in der Vergangenheit gedroht, bis zu vier Milliarden Dollar für entgangene Profite zu verlangen.

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Mehr Verantwortung entlang der Lieferkette ist möglich!

AK Rohstoffe widerlegt Argumente der Industrie

Deutschland ist der drittgrößte Importeur von mineralischen Rohstoffen in Form fertiger Produkte wie Smartphones oder Laptops weltweit. Unter welchen Bedingungen diese Mineralien abgebaut werden, ist jedoch eine ganz andere Frage. Am 16. Juni 2011 verabschiedete der UN-Menschenrechtsrat seine „Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte“, in denen Wirtschaftsunternehmen zur globalen Wahrung der Menschenrechte aufgefordert werden. Das bedeutet auch, dass der Verantwortungsbereich deutscher Unternehmen und ihre menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten über die Kontrolle der direkten Zulieferer und die eigene Tätigkeit hinausgeht.

Trotzdem findet die Industrie immer wieder Argumente, weshalb sie dieser umfangreicheren Verantwortung entlang der Lieferkette nicht gerecht werden kann. Doch es hat sich gezeigt, dass die Umsetzung nicht nur notwendig, sondern auch realisierbar ist.

Global Whitness veröffentlicht Bericht über die Ermordung von UmweltaktivistInnen

Lateinamerika ist die am stärksten betroffene Region

April 2015 - Im Bericht „How many more?“ zieht die Kampagnenorganisation Global Whitness, welche die Zusammenhänge zwischen der Ausbeutung natürlicher Ressourcen, Korruption und bewaffneter Konflikte aufzeigt, eine erschreckende Bilanz: Im Jahr 2014 wurden in 17 verschiedenen Ländern 116 Menschen ermordet, die gegen Umweltzerstörung und Landraub protestiert hatten. Drei Viertel der Opfer wurden in Zentral- und Südamerika getötet, weil sie gegen den Bau von Staudämmen, Bergbauprojekten oder den agroindustriellen Anbau von Nutzpflanzen Widerstand leisteten. Der Bericht stellt fest, dass die Tötung von AktivistInnen durch PolizistInnen bei Demonstrationen oder durch Auftragskiller oft mit einer Strategie der Kriminalisierung einhergeht, in der GegnerInnen von Großprojekten als „Feinde der Entwicklung“ oder als „Terroristen“ stigmatisiert werden.

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Ihre Ansprechpartnerin

Anna Backmann

Rohstoffe-Kampagne "Stop Mad Mining"
Öffnet einen E-Mail-Link zum VersandbackmannnoSpam@ci-romero.de

Ihr Ansprechpartner

Christian Wimberger

Rohstoffe-Kampagne "Stop Mad Mining"
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