Beschaffung

Lebensmittel

Berlin handel! Fair!

Kooperationsprojekt mit Weed e.V. (2017-2019)

Grafik: Weed e.V. 2017

Berlin gibt jedes Jahr rund 5 Milliarden Euro an öffentlichen Geldern für Waren, Bau- und Dienstleistungen aus. Im Lebensmittelbereich zählen dazu etwa das Schulessen, das Catering im Rathaus oder die Verpachtung von zahlreichen Kantinen. Die Stadt hat somit ein enormes Potential, sich mit der Berücksichtigung von Sozialstandards im öffentlichen Einkauf für gerechtere Arbeitsbedingungen weltweit einzusetzen.

Weitere Infos auch unter FAIR BESSER BERLIN.

Titelblatt der Studie "Blick über den Tellerrand - sozial verantwortliche Beschaffung von Lebensmitteln" mit Silhouette von Berlin, dem Slogan "Berlin handel! Fair! sowie Orangensaft und Kaffee
Illustration: Marco Fischer

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie blockierte faires Schulessen

Der Versuch der CIR bei der Überarbeitung der Musterausschreibung Schulverpflegung für 2020 strengere Kriterien im Hinblick auf die Einhaltung von Arbeits- und Menschenrechten zu verankern, scheiterte zunächst am Unwillen der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Die Senatsverwaltung lehnte es kategorisch ab, für faire Produkte in der Schulverpflegung in Berlin Sorge zu tragen.

Siehe hier hinterlegtes Schreiben der CIR sowie die Antwort aus der Senatsverwaltung.

Ziel erreicht!

Wir haben das Thema dennoch weiter verfolgt und haben unser Ziel, faire Produkte im Berliner Schulessen, letztendlich erreicht. Lesen Sie hier mehr dazu.

Weitere Aktivitäten im Projekt waren ein Bieterdialog sowie eine Konferenz zur fairen Beschaffung.

Foto: Maren Kuiter

Ich bin für Ihre Fragen da:

Tabitha Triphaus
Referentin für nachhaltige Agrarlieferketten, öffentliche Beschaffung
triphausnoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 - 674413-20

dreigeteiltes Logo "Engagement Global" mit ihrer "Servicestelle Kommunen in der Einen Welt" mit Mitteln des "Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung"

Dieses Projekt wird mit Unterstützung der SKEW und Engagement Global mit Mitteln des BMZ ermöglicht. Für den Inhalt ist allein die CIR verantwortlich; der Inhalt kann in keiner Weise als Standpunkt der Zuwendungsgeber angesehen werden.