„Hier wollen die Regierenden eine schweigende Bürgerschaft, die Angst hat und sich unterwirft.“

Eddy Tábora, Direktor von C-Libre, in einem Interview mit Radio Progreso

Menschenrechte in Honduras stärken. Zivilgesellschaft fördern!

Centro de Derechos de Mujeres (CDM)

Das Projekt

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Unterstützen Sie das Frauenrechtszentrum CDM in ihrem Engagement mit Rapcos zur Stärkung der Presse- und Meinungsfreiheit in Honduras.

Honduras befindet sich schon seit vielen Jahren in einer politischen Krise. Die Regierung versucht mit allen Mitteln ihre Legitimität, die sie vom honduranischen Volk nie bekam, durch Gewalt und Repressionen zu untermauern. Das Recht auf freie Meinungsäußerung wird systematisch verletzt. Auch Umweltschützer*innen und Journalist*innen sind in ihrer Arbeit immer öfter Gewalt ausgesetzt und gefährdet. Das steigende Maß an Korruption im Land sorgt für eine Straflosigkeit bei Menschenrechtsverletzungen. Darüber hinaus werden Menschrechtsverteidiger*innen als Form der Repression strategisch kriminalisiert.

Worum geht es in dem Projekt?

Die Projektpartner*innen setzen sich dafür ein, Verletzungen der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie sichtbar zu machen. Dafür werden Untersuchungen durchgeführt und veröffentlicht. Öffentlichkeitskampagnen sollen die Bevölkerung im Hinblick auf Rechtsstaatlichkeit sensibilisieren und Druck auf Meinungs- und Entscheidungsträger*innen der staatlichen Institutionen ausüben.

Journalist*innen und Menschenrechtsverteidiger*innen werden in Schulungen über ihr Recht auf Meinungsäußerung aufgeklärt und erlernen Schutzmechanismus und Strategien zur Risikobewältigung. In einem Land wie Honduras ist ihre Arbeit mitunter sehr gefährlich und ihre Sicherheit steht schnell auf dem Spiel, wenn sie mit ihrer Berichterstattung am Image der Mächtigen kratzen.

Ein besonderes Instrument bildet dabei die vorwiegend digital arbeitende Plattform „Rapcos“, die für den Schutz der Meinungsfreiheit steht und Journalist*innen und soziale Kommunikator*innen in Risikofällen unterstützt. Werden Journalist*innen angegriffen oder bedroht, sei es körperlich oder verbal, macht Rapcos schnellstmöglich auf die Fälle aufmerksam und generiert durch die Schaffung von Öffentlichkeit einen gewissen Schutz für die Betroffenen.




CDM-Frauen demonstrieren in bunter Kleidung mit Trommeln.

Fotos: CDM

CDM Logo

Das Frauenrechtszentrum CDM setzt sich nicht nur selbst für die Verteidigung von (Frauen-)Rechten ein, sondern hilft auch anderen Gruppen und Netzwerken, dies zu tun. Mit seiner Expertise greift es jungen Initiativen beratend unter die Arme und befähigt sie, sich selbst für ihre Anliegen stark zu machen. CDM ist schon seit über 10 Jahren Projektpartner der CIR e.V.

CDM kooperiert für dieses Projekt mit C-Libre (Comité por la Libertad de Expresión), einer Journalist*innen-Organisation und AJD (Asociación de Jueces por la Democracia), einer Richter*innen-Vereinigung. Zusammen arbeiten die drei Organisationen bereits im Leitungsorgan der Koalition gegen Straflosigkeit (Coalición contra la Impunidad), der größten zivilgesellschaftlichen Plattform in Honduras.

Lesen Sie dazu:

Titelbild_Dossier

Menschenrechtsverteidiger*innen werden weltweit bedroht und verfolgt, stigmatisiert und diffamiert, zu Unrecht angezeigt, verhaftet, verletzt oder gar ermordet. Einige verschwinden spurlos. Auch in Zentralamerika zeigt sich dieses Phänomen immer häufiger. Das 60-seitige Dossier soll dieses Unrecht sichtbarer machen und dazu beitragen, die Kriminalisierung von Menschenrechtsverteidiger*innen zu beenden.

Hören Sie dazu auch:

Menschenrechtsaktivistin Karen Spring besucht Gemeinden im ganzen Land, recherchiert und lernt immer wieder neue andere Aspekte über die honduranische Bevölkerung. In Ihrem Podcast teilt sie ihre Erfahrungen und Informationen auf Englisch.

Ich unterstütze CDM bei der Stärkung von Menschenrechten in Honduras!

115 Euro beträgt die Teilnahmegebühr für eine Weiterbildung für lokale Organisationen, Journalist*innen und andere Akteur*innen aus Gemeinden zur Verteidigung ihrer Rechte.

Fragen? Rufen Sie uns gerne an: +49 (0) 251 / 67 44 13 – 0

Porträt von Kirsten Clodius

Ich bin für Ihre Fragen da:

Kirsten Clodius
Referentin für Honduras, Nicaragua, Kleidung, Frauenrechte, LGBTI*
clodiusnoSpam@ci-romero.de
Telefon: 0251 - 674413-18

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Mit diesen Organisationen arbeiten wir zu Demokratie und Rechtsstaat

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