Vor einem Monat stürzten Decken und Wände des Rana Plaza-Gebäudes in Sabhar, Bangladesch, zusammen. Die Trümmer begruben über 3.000 Menschen unter sich, 1.127 davon starben. Vor sechs Monaten brannte die Fabrik Tazreen ab, was 112 ArbeiterInnen das Leben kostete. Wir fordern die Unternehmen auf: Entschädigungen für die Opfer!
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Der erste Mai ist der internationale Tag der Arbeit. Traditionell demonstrieren ArbeitnehmerInnen für würdige Arbeitsbedingungen und angemessene Bezahlung. Insbesondere in den Weltmarktfabriken für Bekleidung in den Ländern des Südens sind Missstände die Regel. Die Christliche Initiative Romero unterstützt NäherInnen aus dem Maquila-Solidaritätsfonds.
Zwei Jahre nach der Schließung der indonesischen Fabrik PT Kizone, die für Adidas fertigte, erhalten die ArbeiterInnen endlich Entschädigungen. Ein wegweisender Erfolg, für den sich auch die CIR und die Kampagne für Saubere Kleidung eingesetzt haben.
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Die Netzwerkinitiative für öffentliche BeschafferInnen, Unternehmen und NROs - organisiert von Eine Welt Netz NRW und CIR - behandelt am 04. Juni die Rechtsverordnung zum TVgG: Grundlage für eine öko-soziale öffentliche Vergabe in NRW.
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Adidas will mit einem neuen Beschwerdesystem für ArbeiterInnen die Situation in ihren bangladeschischen Zulieferfabriken bessern.
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Die deutsche Firma Dümmen lässt in El Salvador Pflanzen für den Export zu Hungerlöhnen aufziehen. Die ArbeiterInnen bekommen für die gefährliche Arbeit nur 3,50 Dollar am Tag.
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Zeit zu zahlen!
Tagung: Was alles geht - Verantwortungsvolle Vergabe in NRW
10.00-15.30 Uhr, Wissenschaftspark Gelsenkirchen
Anmeldeschluss: 23. Mai
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Vortrag: Saubere Kleidung
Referent: Maik Pflaum (CIR)
Ort: ESG, Henselstraße 7
Beginn: 19 Uhr