Wer verteidigt Menschenrechtsverteidiger*innen? Während sie ihre und die Rechte aller Menschen verteidigen, brauchen sie immer häufiger Schutz, denn sie werden verfolgt, diffamiert und angegriffen. Mitunter werden sie auch kriminalisiert und es wird versucht, sie mit der Anwendung von Gesetzen mundtot zu machen.
Mit ihrem Green Deal will die EU das Klima schützen. Europa setzt dabei massiv auf den Bergbau im Globalen Süden, um vermeintlich klimafreundliche Technologien und sogenanntes Grünes Wachstum voranzutreiben. Die grenzenlose Plünderung von Mineralien missachtet jedoch die Menschenrechte und das Ökosystem, vor allem in unseren Partnerländern in Mittelamerika.
Lange hat es gedauert, jetzt ist es vollbracht! Der Bundestag hat das Lieferkettengesetz verabschiedet, für das die Mitgliedsorganisationen der Initiative Lieferkettengesetz, lokale Initiativen und Privatpersonen so lange gekämpft haben. Das nächste Ziel: ein starkes europäisches Lieferkettengesetz.
Partizipationsmöglichkeiten und Machtumverteilung sind der Schlüssel für die Verbesserung von Arbeitsbedingungen. Chancen und Herausforderungen eines solchen Vorhabens werden am Beispiel der Multi-Akteurs-Partnerschaft PANAO, der Partnerschaft für Nachhaltigen Orangensaft, verdeutlicht.
01.06.2021. Neuauflage des Labelguides der Christlichen Initiative Romero e.V.: 60 gängige Logos für Lebensmittel und Kleidung wurden in den Kategorien Soziales, Ökologie und Glaubwürdigkeit überprüft. Es zeigt sich: Nur wenige vorbildliche Initiativen geben transparent Auskunft über ihre Lieferketten. Viele Labels versprechen hohe Standards, deren Einhaltung jedoch nicht nachvollziehbar ist.
Auf dem Hof Thiermann in Niedersachsen, einem der größten Spargelhöfe Deutschlands, ist es zu einer Massenansteckung mit dem Corona-Virus gekommen. Verschiedene Medien berichten, dass sich 130 Beschäftigte infiziert haben – 1.000 Mitarbeiter*innen befinden sich nun in einer Arbeitsquarantäne.
11.05.2021. Adidas soll auf die Auszahlung von Dividenden aus dem Krisenjahr 2020 verzichten. Das fordern wir gemeinsam mit dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre auf der Hauptversammlung des Konzerns am Mittwoch, 12. Mai 2021. Grund: Der Bilanzgewinn wurde unter anderem durch staatliche Corona-Hilfen und auf Kosten der Arbeiter*innen – auch im globalen Süden – erzielt.
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