Deutschland hat den höchsten Orangensaft-Konsum pro Kopf weltweit. Ein Großteil des Saftes kommt aus Brasilien. Mit einem Faktencheck nehmen wir den Orangensaftmarkt sowie die Lieferkette genau unter die Lupe – mit Fokus auf die Lage der Arbeiter*innen.
Nach monatelangen Verhandlungen hat das EU-Parlament dem Entwurf für ein EU-Lieferkettengesetz zugestimmt. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung! Welche Schwächen wir sehen und wie es mit dem Prozess jetzt weitergeht – ein Überblick.
Das deutsche Lieferkettengesetz ist seit Anfang des Jahres in Kraft. Jetzt läuft die finale Abstimmungsphase über den europäischen Entwurf im EU-Parlament. Die Initiative Lieferkettengesetz mobilisiert jetzt nochmal alle Kräfte, um ein wirksames Gesetz auf EU-Ebene einzufordern!
Vor einem Jahr wurde der Koalitionsvertrag der Bundesregierung abgeschlossen, der verspricht, dass sich Bundeskanzler Olaf Scholz für ein ambitioniertes europäisches Lieferkettengesetz stark macht. Als Teil der Initiative Lieferkettengesetz haben wir ihn an sein Versprechen erinnert und unsere Petition übergeben.
Nicht nur Modeunternehmen, sondern auch Sportartikelfirmen beuten Textilarbeiter*innen über ihre Zulieferbetriebe systematisch aus. Besonders zeigt sich das bei Großveranstaltungen wie der vergangenen Fußball-WM 2022 in Katar oder der anstehenden EM 2024 in Deutschland.
Ob aus Indien, Brasilien, USA, China oder Bangladesch, die Zivilgesellschaft weltweit macht sich stark für ein ambitioniertes EU-Lieferkettengesetz. Denn nur ein starkes EU-Lieferkettengesetz kann die Bedingungen für Mensch, Umwelt und Klima entlang globaler Wertschöpfungsketten wirksam verbessern. In einer gemeinsamen Erklärung nehmen die mehr als 220 Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften Stellung zu dem von der EU-Kommission im Februar vorgelegten Entwurf.
Multi-Stakeholder-Initiativen sollen dafür sorgen, dass Menschen entlang der Wertschöpfungskette und in den ausländischen Produktionsstätten vor Menschrechtsverletzungen geschützt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, schließen sich in Multi-Stakeholder-Initiativen (kurz: MSI) verschiedene Akteur*innen aus Privatwirtschaft, Zivilgesellschaft, Gewerkschaften und Politik zusammen.
Initiative Lieferkettengesetz goes Europe! Die EU kann als drittgrößter Wirtschaftsraum der Welt mit einem starken Lieferkettengesetz einen entscheidenden Beitrag zu einer global gerechten Wirtschaft leisten. Jetzt die Petition unterzeichnen und für Menschenrechte und Umwelt einsetzen!
Deutsche Unternehmen, die in der Ukraine Bekleidung produzieren lassen, tragen jetzt eine besondere Verantwortung für die Arbeiter*innen in ihren Lieferketten. Die Kampagne für Saubere Kleidung fordert, erhöhte Sorgfaltspflichten walten zu lassen.
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