Auf eine friedliche Demonstration der indigenen Gemeinde Chicoyoguito in Guatemala reagierte die Polizei mit Gewalt und nahm 21 Männer fest. Unsere Partnerorganisation, das Menschenrechtszentrum CALDH, wirft den Behörden Willkür und rassistische Motive bei der Strafverfolgung vor.
Wer verteidigt Menschenrechtsverteidiger*innen? Während sie ihre und die Rechte aller Menschen verteidigen, brauchen sie immer häufiger Schutz, denn sie werden verfolgt, diffamiert und angegriffen. Mitunter werden sie auch kriminalisiert und es wird versucht, sie mit der Anwendung von Gesetzen mundtot zu machen.
Mit ihrem Green Deal will die EU das Klima schützen. Europa setzt dabei massiv auf den Bergbau im Globalen Süden, um vermeintlich klimafreundliche Technologien und sogenanntes Grünes Wachstum voranzutreiben. Die grenzenlose Plünderung von Mineralien missachtet jedoch die Menschenrechte und das Ökosystem, vor allem in unseren Partnerländern in Mittelamerika.
Lange hat es gedauert, jetzt ist es vollbracht! Der Bundestag hat das Lieferkettengesetz verabschiedet, für das die Mitgliedsorganisationen der Initiative Lieferkettengesetz, lokale Initiativen und Privatpersonen so lange gekämpft haben. Das nächste Ziel: ein starkes europäisches Lieferkettengesetz.
Auf dem Hof Thiermann in Niedersachsen, einem der größten Spargelhöfe Deutschlands, ist es zu einer Massenansteckung mit dem Corona-Virus gekommen. Verschiedene Medien berichten, dass sich 130 Beschäftigte infiziert haben – 1.000 Mitarbeiter*innen befinden sich nun in einer Arbeitsquarantäne.
Eigentlich war das EU-Lieferkettengesetz so gut wie beschlossen. Doch nun droht es an der Blockade durch die FDP zu scheitern. Wenn die deutsche Regierung sich nicht einigen kann, wird sie sich bei der Abstimmung im EU-Rat enthalten. Das könnte das Aus für eins der wichtigsten Menschenrechtsprojekte der EU bedeuten.
Der Leitfaden der Bundesregierung zu nachhaltiger Textilbeschaffung lässt zu wünschen übrig: keine Verbindlichkeit, kein Stufenplan, keine Sorgfaltspflichten. Eine fachliche Stellungnahme von der CIR und Femnet stellt die Schwachstellen des Leitfadens heraus.
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