Wer darauf achten will, dass bei der Herstellung der eigenen Tasse Kaffee keine Menschen- oder Umweltrechte verletzt wurden, muss sich nicht ausschließlich auf Siegel verlassen. Es gibt solidarische Alternativen zu den Angeboten der Supermärkte und Discounter, die für faire Arbeitsbedingungen stehen.
Heute veröffentlichte Rechercheergebnisse enthüllen, dass viele Arbeiter*innen in „Vorzeige“-Zulieferfabriken von H&M unter der Armutsgrenze leben – und das, obwohl der Modekonzern ihnen für 2018 existenzsichernde Löhne versprochen hatte.
In Guatemala wurden just 34 Arbeiter*innen entlassen, die Kleidung für Tommy Hilfiger, Calvin Klein und weitere herstellten. Jetzt gibt es ein Ergebnis im Streit zwischen Arbeiter*innen und den Marken, unter anderem dank der Prozesshilfe von CIR-Partner CEADEL. …
Während Millionen von Menschen sich darauf vorbereiten, ihre Lieblingsmannschaften während der Fußballweltmeisterschaft anzufeuern, zeigt der Bericht „Foul Play“, dass die WM-Hauptsponsoren Adidas und Nike tausenden Näher*innen nur Hungerlöhne zahlen.
Erst seit wenigen Jahren ist das südostasiatische Land für internationalen Handel geöffnet. Aber statt von Anfang an auf grundlegende Arbeitsstandards zu achten, ähneln die Zustände denen in den Nachbarländern: Niedrige Löhne, massive Überstunden und Kinderarbeit sind keine Ausnahme in der Textilproduktion.
Seit dem 19. Mai 2018 erhalten Überlebende und Familien, die ihre Angehörigen bei dem Feuer von Ali Enterprises 2012 in Pakistan verloren haben, Renten. Sie stammen aus einem Fonds, der vom Hauptkäufer der Fabrik, dem deutschen Einzelhändler …
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